Programm
Tag der offenen Tür
Veranstaltungen im Forum
13.30 – 13.50 gemeinsamer Auftakt, Begrüßung: Latin Percussion- Frau Hesprich, Ansprache Schulleiter
14.15 – 14.40 Latin Percussion WPU 7 und WPU 9, Frau Hesprich
14.45 – 15.30 Darstellendes Spiel: öffentliche Probe, Herr Henningsen
15.30 – 16.30 Schattenspiele zum Anschauen und Mitmachen, Frau Paulus, Frau Janeck
16.30 - 17.00 Schulorchester, Herr Reiter
Aktivitäten und Ausstellungen in Fach- und Klassenräumenräumen
(den ganzen Nachmittag)
Hexen: Mappen-Vorstellung, Malaktion
- Kunstraum 1, Frau Ziegler
WPU Architektur: Modelle - N-2-5, Frau Schulten
Schulchor: Anhören und Mitsingen - Musikraum 1, Kellergeschoss, Herr Kairat, 15.30 – 16.15
Modellbahn-AG - Schülerlounge im Kellergeschoss, Herr Vaupel
Bücherkiste: Die Bücherei stellt sich vor
- Bücherei, Frau Schmidt-Foth
Kochen - Schulküche im Kellergeschoss, Herr Homeyer
Vorstellung des Romans „Löcher“ und des Projektes „Be smart, don`t start“
- Medienraum 1 , Frau Aust
Latein erleben - Lateinraum, Frau Fiedler, Frau Fenz, Frau Schnapperelle
Mikroskopieren zum Mitmachen - Biologieraum 1, Herr Heil
Bodenanalyse für junge Chemiker - Chemieraum 1, Herr Müller, Frau Dr. Schwarzer
Elektromotoren zum Selberbauen - Physikraum 2, Herr Kloppmann
Physik: Mitmach-Experimente - Physikraum 3, Herr Dr. Selle
WPU Landwirtschaft:PPP – Landwirtschaft im Wandel
- - Smartboardraum 1. Etage, Frau Kirchner
Novel Project – Book Slam - Raum N-2-6, Frau Starre
WPU Politik: Wir gründen eine Dorfgemeinschaft
- Raum N-2-8, Frau Thriene
Mathe-Spiele zum Mitmachen - Raum 0-2-4, Frau Kretzschmar-Hartmann
Aspects of the USA - Flur vor den 10. Klassen, 1. Etage, Herr Lüdecke, Vorträge 15.00
u. 16.00
Naturvölker in Nordamerika - Flur vor den 10. Klassen, 1. Etage, Frau Gnadt
Organspende - Flur vor den 10. Klassen, 1. Etage, Frau Dr. Skamel
Seminarfach Sport-Mensch-Umwelt: Jahrgang J joggt zum Abi
- Flur vor den 10. Klassen, Frau Dr. Schwarzer
Streuobstwiese und Imkerei - Biologieraum 2, Herr Röttger
Vorstellung unserer Auslandsaktivitäten – vor den Medienräumen
Frankreich: Gien und Paris / Vitry (Herr Nolte)
Polen: Gliwice (Herr Schmolinga)
Finnland: Lohja (Herr Bergmann)
USA: Annapolis (Herr Weingarten)
Spanien: Andalusien, Medienraum 2 (Frau Kurschat)
Spanisches Café, Medienraum 2 (Frau Rehbein)
außerdem Vorstellung des individuellen Schüleraustausches
Vorstellung einiger Projekte unserer pädagogischen Arbeit, Gelegenheit zu Gesprächen mit der Schulleitung (Flur vor der Mensa)
die Arbeit in den Klassen 5 und 6, Projektarbeit in den Jahrgängen 5 und 6, Busscouts, Drogenprävention, Projekttag „Voneinander lernen“ in Jahrgang 7
Schulgelände
Kleiner Orientierungslauf um die Schule - auf dem Schulhof, Frau Hechler-Bartels
Rallye - auf dem Schulhof bei den „Scouts“, Herr Brumund
Sporthalle
Vorstellung von Bewegungsübungen der rhythmischen Sportgymnastik Herr Thon
Parcour Herr, Dr. Seven, Herr Aramayo
Verpflegung
Kaffee und Kuchen (Eltern) Mensa, Schulhof, 13.30 – 17.30
Salate, Gegrilltes, Getränke(Jahrgang 12) Mensa, Schulhof, 13.30 – 17.30
Veranstaltungen für Viertklässler und ihre Eltern
(nur für Viertklässler und ihre Eltern!)
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5a |
5b (Klassenraum, |
5c (Klassenraum, |
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14.00-14.20 |
Englisch (Frau Schwarz) (Klassenraum, 2.Etage) |
Geschichte (Frau Steiner-Lönneker) |
Deutsch (Frau Schmidt-Foth) |
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14.30-14.50 |
Physik (Physikraum 1) Herr Dr. Steinbach |
Mathe (Herr Dr. Kupke) |
Erdkunde (Herr Wagener) |
Mitmachunterricht: Französisch und Latein
(bitte ohne Eltern!)
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Französisch (Klassenraum 6b, 1. Etage) |
Latein (0-1-1, gegenüber der Mensa) |
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14.00 – 14.20 |
Herr Linkmann |
Frau Schnapperelle |
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15.00 – 15.20 |
Herr Tschäpe |
Frau Schnapperelle |
17.00 – 17.30: Infoveranstaltung:
Vorstellung der Fächer Latein und Französisch, Smartboardraum Kellergeschoss (Frau Fenz, Herr Baumgartner, Frau Möller)
+++ Tag der offenen Tür +++
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Uslar,
wir möchten Sie ganz herzlich einladen zu unserem
Tag der offenen Tür
am Freitag, 24. Mai 2013 (13:30 -17:30 Uhr).
An diesem Tag möchten wir Ihnen die Gelegenheit zu einem Einblick in das Arbeiten und Leben unserer Schule geben:
Viele Arbeitsgemeinschaften, Wahlpflichtunterricht-Kurse, Klassen und Kurse werden Arbeitsergebnisse und Projekte vorstellen. Außerdem gibt es natürlich wie in jedem Jahr bei Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und Salaten in und vor der Mensa Gelegenheit zur Begegnung.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an diesem Tag die Zeit nähmen, uns zu besuchen um dadurch die Schule als wichtigen Lebensbereich Ihrer Kinder kennen zu lernen und mit zu gestalten.
Noch einige Hinweise:
1. Für alle, die Zeit und Interesse haben: Wir beginnen in diesem Jahr, mit einer gemeinsamen Begrüßungsveranstaltung im Forum von 13.30 – 13.50 Uhr.
2. Am „Tag der offenen Tür“ (24.5.2013) findet vormittags kein Unterricht statt. Am
Nachmittag besteht jedoch Anwesenheitspflicht für alle Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
3. Es wäre für uns sehr hilfreich und auch viel umweltfreundlicher, wenn Sie bitte Geschirr und Besteck für den Verzehr mitbringen könnten. Wir möchten so wenig Plastikgeschirr wie möglich verbrauchen.
Mit freundlichem Gruß
(Schulleiter)
+++ 250 Essen in der Woche +++
Gut essen, ins Gespräch kommen, sich wohlfühlen. So sieht das Gymnasium seine Mensa, die es seit der Eröffnung im Herbst 2007 gibt und bei Schülern und Lehrern gleichermaßen beliebt ist. Das berichtet Schulleiter Dr. Hermann Weinreis.
„Die Mensa erfreut sich großer Beliebtheit und trägt ganz wesentlich zu einem gesunden und angenehmen Ablauf des Schultages bei“, sagt Walter Tschäpe, Französisch- und Biologielehrer an der Schule und zusätzlich verantwortlich für die Mensa. Anlass war eine Bilanz der ausgegebenen Essen in den letzten Jahren.
Seit der Eröffnung habe die Mensa nach und nach ein attraktives, schülernahes Verpflegungssystem entwickelt, berichtet Tschäpe: In den beiden großen Pausen am Vormittag werden belegte Brötchen und Baguettes, Joghurt und Obst sowie verschiedene Getränke angeboten.
Diese Produkte sind auch in der Mittagspause verfügbar, wobei dann die Warmverpflegung mit drei Menüs der Wahl im Vordergrund steht.
Das aktuelle System erreicht nach Angaben des Schulleiters nach einigen Umstrukturierungen und Anpassungen einen hohen Akzeptanzgrad: Das lasse sich an einer für die Größe des Gymnasiums beispielhaften Ausgabezahl an warmen Mahlzeiten von 200 bis 250 pro Woche festmachen.
Erfolg durch drei Säulen
Diese Attraktivität basiert nach Angaben der Lehrer auf mehreren Säulen: Das seien zunächst die Mitarbeiterinnen, zu denen auch ehrenamtlich tätige Mütter gehören. Ferner der Landkreis Northeim, der eine Servicekraft für die Mittagsverpflegung finanziert. Schließlich komme als „tragendes Element“ des Modells, so Walter Tschäpe, der Förderverein des Gymnasiums hinzu, der die Einrichtung des Verpflegungssystems ermöglicht habe und dessen Bestehen sichere.
Als Beispiel für die finanzielle Unterstützung durch den Verein wird das Bonussystem genannt, über das jedem
Nutzer der Warmverpflegung eine kleine Gratifikation gewährt wird. Auch dies trage zur Steigerung der Attraktivität der Mensa bei.
Die Mensa habe einen festen Platz in der Schule, auch in unserer Ganztagsschule, sagt Schulleiter Weinreis: „Sie ist ein Ort der Begegnung, an dem man auch noch gut und preiswert speisen kann, nicht zuletzt wegen der ungezwungenen Atmosphäre und wegen der Freundlichkeit des Personals in der Küche und in der Ausgabe.“ (fsd, 18.04.2013)

Foto: nh
+++ Tag des Buches - HNA +++
+++ Tag des Buches soll Lust am Lesen wecken +++
USLAR. Mit einem „Tag des Buches“ will das Gymnasium Uslar Schüler für das neue/alte Medium Buch begeistern. Dazu werden am Freitag, 15. März, für die Jahrgänge fünf bis neun Autorenlesungen und Aktionen in der Schulbibliothek vorbereitet. Lesestoff bieten ein Bücherflohmarkt und ein Büchertisch der Firma Henze. Klassenweise werden sich die Schüler an einem Buch-Quiz beteiligen, ein Hörspiel wird vorbereitet und Schüler berichten über ihre Leseerfahrungen.
Für die Autorenlesungen konnte die Schule unter anderem Hans-Jürgen Feldhaus gewinnen, der eine interaktive
Lesung zu einem Comic-Roman plant. Derek Meister liest aus seiner Ghosthunter-Serie, der Northeimer Autor Albrecht Gralle aus „Der Löwe des Herrn Dürer“. Außerdem kommt der ehemalige Schüler Markus Ritter, der Auszüge aus einem Fantasy-Roman vortragen wird.
Der als Leseförderung gedachte „Tag des Buches“ wird von der Schule finanziert. Das Programm hat die Fachgruppe Deutsch mit Lehrerin Gabriele Ziegler und Bernd Homeyer vorbereitet. Schulleiter Dr. Hermann Weinreis sagt: „Kein Kind sollte an diesem Tag ohne ein neues Buch für die Osterferien zurückkehren, Bücher sind Freunde des Leben.“ (tu, 12.03.2013)
+++ Annapolis-Blog +++
In der Zeit vom 03. Bis 24. März besucht eine Schülergruppe der Jahrgänge 10 / 11 die USA. Der Austausch mit Annapolis wird begleitet durch die Lehrkräfte Frau Möller und Herrn Weingarten. Durch den eingerichteten Blog können Interessierte immer Neuigkeiten über die Reise erfahren: http://uslarannapolis.wordpress.com/

+++ Haustiere im Blickpunkt +++
Projektunterricht für Schüler der fünften Klassen
Uslar. Was macht ein Huhn im Hühnerhof eigentlich in 20 Minuten so alles? Warum haben Hunde einen Schwanz und wedeln auch noch manchmal mit ihm? Wenn ich mich mit meinem Haustier unterhalten könnte... und was genau taten eigentlich die Gänse des Kapitols?

Sprechstunde am Gymnasium: Die Uslarer Tierärztin Martina Gronwald erklärt einigen Fünftklässlern den Körperbau eines Hundes. Foto: nh
Das sind einige der Fragestellungen, mit denen sich die Schüler der fünften Klassen des Gymnasiums Uslar im Projektunterricht beschäftigten. Sie waren mit Feuereifer dabei, heißt es: Sie malten Bildergeschichten, dichteten kleine Tiergedichte auf Englisch, beschäftigten sich mit Tieren, die in der Geschichte der Menschheit berühmt geworden sind, beobachteten Hühner, um ihr Verhalten zu beschreiben, verglichen Tierskelette und vieles mehr.
Ein Teil des Konzepts
Der Projektunterricht ist Teil des pädagogischen Konzeptes des Gymnasiums, in dem Schüler aktivierende und zum selbstgesteuerten Lernen anregende Unterrichtsformen einen hohen Stellenwert haben, berichtet Mittelstufen-Koordinatorin Renate Möller. Besonders motivierend und spannend sei der Haustiertag gewesen: Pro Klasse durften drei Haustiere mitgebracht werden. So kam es dann, dass am Dienstagmorgen ein Pony auf dem Schulhof stand, umringt von vielen Schülerinnen und Schülern.
Ein anderer Höhepunkt war der Besuch der Uslarer Tierärztin Martina Gronwald, die sich viel Zeit nahm, um Kinder über die Arbeit in ihrer Kleintierpraxis zu informieren, und die sehr geduldig und anschaulich viele Fragen beantwortete. Die nächste Projektarbeit steht schon fest: Es geht um die Römer.
+++ Musikabend des Uslarer Gymnasiums lockte 300 Besucher ins Forum +++
Uslar . Musikalische Talente werden am Uslarer Gymnasium gefördert. Das wurde beim Musikabend im Forum der Schule einmal mehr deutlich. Diesmal musizierte der Nachwuchs vor rund 300 Zuhörern.

Gemeinsamer Auftritt: Tanja Hesprich (links am Flügel) mit dem Wahlpflichtkurs Latin Percussison des neunten Jahrgangs füllte beim Musikabend fast die gesamte Bühne des Forums aus.
Das Programm reichte von Mozart (Sophia Moews, „Rondo alla Turca“) und Beethoven (Johannes Brecht, „Deutscher Tanz“) über südamerikanische Rhythmen mit dem Wahlpflichtkurs des neunten Jahrgangs bis zur aktuellen Hitparade. Der Auftritt von Musiklehrer Christoph Kloppmann mit der Pandamaske von Cro beim Lied „Einmal um die Welt“, das die Schüler der Klasse 6 b sangen, war schon ein kleiner Höhepunkt.
Auch die Instrumentierung war breit gefächert. Sie reichte von Violine (Konrad Linkmann) und Viola (Folkert Schlichting) bei Mozarts „Allegro spirituoso“ über das Blockflöten-Ensemble mit Georg-Friederich Händels „Siegesmarsch“ bis hin zum elektrischen Keyboard, an dem Aileen Justinski den „Song for Guy“ interpretierte. An der elektrischen Gitarre spielte Malte Gattermann den Toto-Hit „Hold the line“.
Lob und viel Applaus
Viel Applaus bekam auch der Gesang des Schulchors unter der Leitung von Musiklehrer Klaus Kairat („Singen macht Spaß“) und der Klasse 9 b mit dem Titel „Summer Night“ aus dem Musical Grease. Schulleiter Dr. Hermann Weinreis freute sich über das Programm des Musikabends. Er zollte allen Interpreten Respekt und Anerkennung, weil sie mutig und unbeeindruckt vom großen Publikum auf die Bühne getreten seien.
Unterstützt wurde der Musikabend auch von anderen Schülern und Lehrern, die etwa Plakate entwarfen und sich um die Dekoration sowie die technische Unterstützung kümmerten. Schüler des zwölften Jahrgangs hatten Getränke vorbereitet. (rö, 03.03.2013)
+++ Goldenes Ohr für Schüler +++
Internet-Abstimmung über Seminar-Fachkurs-Arbeiten aus Hamburg am Gymnasium
Uslar. Der Seminar-Fach-Kurs Radio-Feature vom Gymnasium Uslar hat während einer kleinen Zeremonie im evangelischen Gemeindehaus den Hör-Preis „Goldenes Ohr“ für den besten Radiobericht verliehen.

Die Gewinner des „Goldenen Ohres“ (von links): Franziska Ilse, Christine Dickhut, Julia Geise, Kursleiter Johannes Bergmann, Anna Groppe und Ivana Bicvic. Foto: Röber
Er ging an Christine Dickhut, Julia Geise, Franziska Ilse, Anna Groppe und Ivana Bicvic für ihren Bericht über die Flussschifferkirche und das Theaterschiff in Hamburg.
Die Kursteilnehmer haben in Hamburg Interviews geführt, Stimmungen eingefangen und das Material mit selbst verfassten Redebeiträgen zu einem Feature zusammengefügt. Die vier Beiträge über Hamburg, während einer Seminarfahrt entstanden, hatte vorab das Stadtradio Göttingen gesendet. Dazu fand eine Internet-Abstimmung über den besten Beitrag statt, zudem eine Publikumswertung bei der Präsentation im Gemeindehaus.
In beiden Abstimmungen setzte sich der Beitrag über zwei besondere Schiffe durch: die Flussschiffer-Kirche, eine Kirche auf einem Schiff, und das Theaterschiff, das zwischen Hamburg und Bremerhafen verkehrt. Auf den Plätzen folgten die Beiträge Speicherstadt von Clarissa Vaupel, Jannika Thieß, Katrin Niemeyer, Benedikt Bunke und Lidia Castrignano, Portugiesenviertel von Lisa Rojahn, Lisa Rückert, Maren Hensel und Kira Seifert und Untergrund (alte Bunkeranlagen) von Patrick Niemeyer, Lukas Siedel, Dominik Franke, Sebastian Pischke und Maik Hennies. (rö, 01.03.2013)
+++ Viel Lernstoff gegen die Sucht +++
Präventionsseminar für Schüler der Region erstmals im evangelischen Gemeindehaus
Uslar. Erstmals seit Bestehen des Sucht-Präventionsseminars „Lieber frei als high“ trafen sich die Akteure aus den Uslarer und der Bodenfelder Schule nicht in der Uslarer Jugendherberge, sondern im evangelischen Gemeindehaus an der Kreuzstraße. Der Grund ist die Schließung der Herberge. Inhaltlich hat sich das Seminar, das es seit 1996 gibt, nicht verändert, auch wenn die Schüler und Lehrer sich diesmal selbst versorgen mussten.

Rollenspiel zum Thema Gruppenzwang: Unter der Beobachtung von Lehrern und Mitschülern stellen die vier Schüler auf der rechten Bildhälfte ein geselliges Gespräch nach. Foto: Dumnitz
Wie in den vergangenen Jahren wirkten zum Auftakt des viertägigen Seminars auch zwei Ex-Drogenabhängige und Leiter Eberhard Ruß von der christlichen Drogentherapie-Einrichtung Neues Land in Amelith sowie Thomas Sindram von der Kriminalpolizei Northeim mit. Sindram sprach über illegale und legale Suchtmittel. In Arbeitsgruppen wurden zum Beispiel Rollenspiele zum Gruppenzwang als ein Weg in die Sucht inszeniert.
Über Süchte und ihre Gefahren informierten sich die Siebtklässler der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde, der Albert-Schweitzer-Förderschule, der Solling-Oberschule und des Gymnasiums Uslar später über das Lukaswerk. Themen waren Handys, das soziale Netzwerk, Computerspiele und das Internet, sagte Lehrerin Ulrike Fiedler vom Gymnasium, die das Projekt koordiniert.
Wohlfühlen ohne Drogen
Zum Abschluss des Vorbereitungskurses ging es ums Wohlfühlen ohne Drogen. Als Schöffe des Amtsgerichts in Northeim informierte Eberhard Otto (Uslar) über Folgen von Drogenkonsum. Außerdem lernten die Schüler Vertrauensübungen kennen. In den nächsten Wochen übernehmen die Schüler als Multiplikatoren vor ihren Mitschülern die Rolle der Lehrer in ihren Klassen. Zumindest stundenweise.
Neun Lehrer als Betreuer
Die Jungen und Mädchen sollen den Lernstoff gegen die Sucht an ihre Mitschüler weitergeben. In dem fast einwöchigen Vorbereitungskurs sind sie dafür gut vorbereitet worden, ist sich Ulrike Fiedler sicher. 23 Siebtklässler waren diesmal dabei, die von neun Lehrern fachlich betreut wurden. Diese Lehrer stehen den Schülern auch im Unterricht zur Seite.
Gefördert wird das Projekt mit 1000 Euro von der Kreis-Sparkasse Northeim, mit 600 Euro vom Landkreis und jeweils 100 Euro von den Fördervereinen der fünf beteiligten Schulen. (jdx, 26.02.2013)
+++ Wirtschafts-Bosse im Spiel +++
Gymnasiasten aus Uslar entwickeln und vermarkten zukunftsweisende Zweiradhelme
USLAR. Schicke Business-Kleidung und Power-Point-Präsentationen zeichneten die 17 Schüler bei der Abschlussveranstaltung des Unternehmensplanspiel „Management Information Game“ (MIG) der Stiftung Niedersachsen-Metall (Hannover) in der Kantine der Uslarer Firma Demag Cranes & Components aus. Die Gymnasiasten nahmen an einem einwöchigen Management- Projekt zur Berufsorientierung teil und stellten ihre Arbeitsergebnisse den etwa 50 Zuhörern vor.
Die Schüler schlüpften in die Rolle des Firmen-Managements vom Boss über die Entwicklung bis hin zum Vertrieb.
Diesmal ging es um Zweiradhelme, die verkauft werden sollten. Drei Gruppen stellten die Ergebnisse ihrer Arbeit vor und wurden anschließend von Firmenvertretern, Lehrern und Eltern mit Punkten bewertet. Gewinner waren alle, hieß es wegen der gesammelten Erfahrungen. Sieger des Spiels wurde die Velo AG mit 147 Punkten vor der Bike Protec AG (138) und ProVelo AG (125).
Zum Siegerteam gehörten Tobias Schrimpf, Jonathan Schwedler, Jan Sommer, Jannes Thies, Lara Wiechers und Johanna Gries. Ihr Verkaufsmodell war mit Sprachsteuerung, Tacho im Visier, einem Navigationsgerät und Sportfunktionen ausgestattet. Mitarbeiter der zweitplatzierten Firma Protec waren Nico Landskron, Konrad Linkmann, Maximilian Müller, Kim König und Jennifer Voshage. Sie stellten einen recyclebaren Schutzhelm für Kinder und Jugendliche vor, der im Dunkeln leuchtet. Die Botschaft im Werbefilm: Der Helm ist so toll, den will der Nachwuchs auch beim Schlafen nicht mehr absetzen.
Zur dritten Firma ProVelo gehörten Marcel Drüke, Erik Eichmann, Lennard Ellermeyer, Niklas Hanisch, Georg Reiter und Yasemin Ünsal. Sie wollten ihren ein Kilogramm schweren High-Tech-Helm an die 19 bis 49-Jährigen verkaufen. Ihr Produkt hatte alle technischen Raffinessen vom Stirn-Pulsmesser über das integrierte Telefon bis hin zur Kamera.
Am Markt behauptet
Die drei virtuellen Unternehmen haben sich während des Spiels am Markt behauptet und gingen nicht pleite, sagte Spielleiter Manfred Kussatz (Nienburg) vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, der die Schüler betreute und bei ihren Entscheidungen unterstützte. Im harten Wettbewerb hätten die Spielgruppen vor allem Teamgeist bewiesen und durchweg gute Zahlen erwirtschaftet. Lobend über die Schüler-Projektarbeit äußerten sich auch Demag-Werkleiter Thomas Wiesmann und Schulleiter Dr. Hermann Weinreis. Das Spiel sei eine wichtige Orientierungshilfe auf dem Weg zur Berufsfindung, so der Schulleiter.
Das MIG-Planspiel wurde vor über zwei Jahrzehnten in der Schweiz für das mittlere Management entwickelt. (jdx, 29.01.2013)
+++ Premiere trotz einiger Ausfälle und widriger Umstände geglückt +++
So fällt das Fazit nach der ersten Aufführung der Theater-AG des Gymnasiums Uslar mit dem Drama Lulu von Frank Wedekind am Mittwoch im Forum der Schule aus. AG Leiter Johannes Bergmann war froh darüber. Denn fast jeder Akteur trat in mehreren Rollen auf. Die Kostüme mit Unterstützung des Diakonieladen Hose wie Jacke machten sich sehr gut, die Bühne wurde mit Tüchern schnell umgestaltet.
In dem anspruchsvollen Drama um das Straßenmädchen Lulu verdienten sich Clarissa Vaupel und Darlene Schmidt gute Noten als Schauspielerinnen, alle anderen aber auch. Die 100 Zuschauer spendeten immer wieder Szenenapplaus. Für die Aufführung am heutigen Freitag, 25. Januar, ab 19.30 Uhr wird mit mehr Publikum gerechnet. (red, 25.01.2013)
+++ Lulu greift nach den Sternen +++
Theater-AG des Gymnasiums lädt zur heutigen Premiere Drama von Wedekind ein
USLAR. Großes Theater auf der Bühne des Uslarer Gymnasiums: Die Akteure der Theater-Arbeitsgemeinschaft (AG) unter der Leitung von Lehrer Johannes Bergmann inszenieren am heutigen Mittwoch das Wedekind-Drama „Lulu“. Der Vorhang öffnet sich im Forum der Schule 19.30 Uhr.
Für die Theater spielenden Schüler aus den neunten bis elften Jahrgängen ist „Lulu“ ein anspruchsvolles Drama, sagt Bergmann, der zugleich Regie führt. Lulu ist ein Berliner Straßenmädchen, das sich reiche Knacker anlacht, um durch deren Geld ein besseres Leben zu haben, berichtet Bergmann über den Inhalt.
Der Körper der Frau werde als Schutzschild eingesetzt. Eine Leiter auf der Bühne soll den ersehnten Aufstieg in eine bessere Gesellschaft symbolisieren.
„Lulu greift nach den Sternen“, sagte der Lehrer am Rande der Proben. Es ist eine Frau, die den Männern gefällt. Ein Stück weit „Sex & Crime“ werde es auf der Bühne im Schulforum geben. Das Drama spielt Anfang des 19. Jahrhunderts, als viele Dinge zwischen Männern und Frauen gesellschaftlich noch anders gesehen wurden. Dadurch eigne sich die Inszenierung auch zum Spiel mit den Schülern.
Auf der Suche nach Liebe
Viele Liebschaften bringen viele Enttäuschungen mit sich, denn ständig ist Lulu auf der Suche nach der großen Liebe. Als eine Beziehung mit der Ermordung eines Mannes endet, muss Lulu fliehen. Sie arbeitet als Prostituierte in London und fällt langsam immer tiefer.
In drei Akten und etwa zwei Stunden Spieldauer wird die Geschichte von Lulu erzählt. Zwischendurch soll es eine Pause geben, in der Schüler des zwölften Jahrgangs Getränke und Knabbereien anbieten wollen. So richtig losgelegt haben die Schüler der Theater-AG mit ihren Proben nach den Sommerferien. Auch um die Ausstattung und Kostüme haben sie sich zusammen mit ihrem Lehrer Johannes Bergmann gekümmert. So soll es drei verschiedene Spielorte auf der Bühne geben, unter anderem ein Malatelier im alten Berlin, später in einem Tanztheater, in dem Lulu der Star ist, bis die Geschichte im ärmlichen und schäbigen Dachzimmer endet.

Schüler in der Theater-AG
Mitspieler und Mitwirkende sind:
Darleen Schmidt,
Kira Pfeiffer,
Fabian Pleßmann,
Gesa Fasse,
Alexandra Korchmiskaya,
Madleene Knoke,
Johanna Opitz,
Clarissa Vaupel sowie
Alena Bertram (Souffleuse),
Akim Fröhlich, Felix Brüll, Nikolas Antoniades (alle Technik) und
Josephine Ellermeyer (Maske).
Zum zweiten Mal wird das Drama „Lulu“ am Freitag, 25. Januar, ebenfalls ab 19.30 Uhr am Gymnasium aufgeführt.
Der Eintritt ist bei beiden Inszenierungen frei, um Spenden für die Theaterarbeit an der Schule wird gebeten.
Johannes Bergmann empfiehlt das Stück Jugendlichen und Erwachsenen, die Interesse an Liebe, Freiheit und einem Stück weit Verruchtheit haben. (jdx, 23.01.2013)
+++ Lulu im Forum +++
Die Theater-AG unter der Leitung von Herrn Bergmann präsentiert ihr neues Theaterstück: "Lulu"
In der Tragödie von Frank Wedekind geht es um eine junge Frau, die als ehemaliges Straßenmädchen zu Wohlstand kommt, indem sie immer wieder neue mehr oder weniger wohlhabende Männer umgarnt - die dann in der Regel bald ums Leben kommen. Aber auch für Lulu selbst nimmt das Ganze kein gutes Ende...
Die Vorstellungen sind am 23. und 25. Januar, jeweils um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
+++ Partnerschaft wird am Gymnasium gelebt +++
Schulleiter Weinreis stellt die Beiträge zum deutsch-französischen Pakt mit den Nachbarn heraus
Uslar. Am Gymnasium Uslar wird der Vertrag gelebt. Das berichtet Schulleiter Dr. Hermann Weinreis anlässlich des heutigen 50. Jahrestages des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Der so genannte Elysée-Vertrag wurde am 22. Januar 1963 vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnet.
Am Uslarer Gymnasium bestehe ein Geflecht von jahrgangsbezogenen Angeboten zum Austausch oder Aufenthalt in Frankreich, das durch seine Regelmäßigkeit und kontinuierliche Betreuung seitens der Lehrkräfte dafür sorgt, dass der Vertrag mit Leben gefüllt werde. Der Schulleiter listet die deutsch-französischen Aktivitäten auf: • Der Unterricht in Französisch beginnt im Jahrgang sechs. • In der achten Klasse fahren die Schüler zur Partnerschule nach Poilly-lez-Gien (Loiret), werden dort in Familien untergebracht und empfangen im Anschluss die französischen Schüler in Uslar. Die Schulpartnerschaft mit dem Collège „Les Clorisseaux“ besteht seit fast 30 Jahren. Der Schulleiter stellt dabei die Gastfreundschaft der Eltern in Frankreich und Deutschland heraus. • Im elften Jahrgang gibt es ein weiteres Angebot zum Schüleraustausch mit dem Gymnasium EPIN in Vitry-sur-Seine vor den Toren von Paris. Dr. Weinreis erinnert an die ehemalige Schülerin Caroline Siekmann, „die nach einem Schulbesuch in der Normandie zuerst das französische und dann das deutsche Abitur erfolgreich abgelegt hat.“
Darüber hinaus verweist er auf die mehr als 100 Gymnasiasten, die bisher die offizielle DELF-Sprachprüfung (Sprach-Diplom) des französischen Erziehungsministeriums in verschiedenen Leistungsstufen erworben haben.
Studienreisen und Austausch
Verantwortlich für die Kontakte insgesamt ist der Französisch-Fachobmann Manfred Baumgartner aus Bodenfelde. Studienfahrten der Kurse in der Oberstufe nach Frankreich und individuelle längerfristige Schüleraustausche im Rahmen zum Beispiel des Brigitte-Sauzay-Programms ergänzen die Aktivitäten.
Schulleiter Weinreis: „Wir werden unserem schulischen Leitbild entsprechend und im Geiste des deutsch-französischen Vertrages diese Verbindungen pflegen und sie neuen Schülergenerationen zugänglich machen. Wir wollen Freundschaften pflanzen, die unter Umständen ein ganzes Leben halten.“ (fsd, 22.01.2013)
+++ Gymnasiasten fit für Europa +++
24 Schüler der Uslarer DELF-AG haben ihr Französisch-Diplom bestanden
Uslar. Die Arbeit hat sich gelohnt: 24 Schüler der DELF-AG des Uslarer Gymnasiums haben ihr Französisch-Diplom bestanden. „Fit für Europa“ lautet das Motto der DEFF-Sprachprüfung (Diplôme d´Etudes en Langue Française).

Bestanden: Schulleiter Dr. Hermann Weinreis (links) und AG-Betreuer Manfred Baumgartner (rechts)überreichten die französischen Diplome. Foto: nh
Denn Französisch wird nicht nur in Frankreich, sondern auch in Belgien, Luxemburg, der Schweiz und bei allen europäischen Organisationen gesprochen. Am Uslarer Gymnasium besteht seit sieben Jahren eine AG, um Französisch-Schüler auf die Prüfung vorzubereiten. Es gibt vier Stufen des Diploms, das als Nachweis für viele Studienfächer in Frankreich und Deutschland gilt. Geprüft werden Hörverständnis sowie Lese- und Textverständnis. Dazu kommen Schreibaufgaben und ein Gespräch mit Muttersprachlern.
Besonders vor der mündlichen Prüfung seien alle Teilnehmer ziemlich aufgeregt, weil sie eine solche Prüfung zum ersten Mal erleben, sagte Französischlehrer Manfred Baumgartner, der die Uslarer DELF-AG betreut. „Doch nach dieser sprachlichen Bewährungsprobe sind alle erleichtert und stolz, es geschafft zu haben.“
Freuen dürfen sich diesmal 24 Schüler des Uslarer Gymnasiums. Das A2-Diplom haben bestanden: Marek Arnemann, Kevin Deutschler, Hendrik Elias, Janis Geise, Hendrik Grebem, Katharina Heil, Miguel Herbold, Paula Hirte, Eva-Marie Hübner, Leon Kuttler, Annika Leibecke, Stephanie Lenck, Thanh Phong Nguyen, Laura Quaschning, Sina Ruez, Milena Schormann, Elisabeth Sennert, Julia Sommer, Julia Stingl, Janice Sattler und Maline Tesmar. Das A1-Diplom haben bestanden: Marie Dormann, Thabea Lange und Sebastian Kairat. Die besten Ergebnisse der A2-Prüfung schafften Leon Kuttler (93,5 von 100 Punkten), Hendrik Grebe und Stephanie Lenck (beide 93/100). Sebastian Kairat schaffte in der A1-Prüfung sogar 98,5 von 100 Punkten. (shx, 18.12.2012)
+++ Schutz vor Aids lernen +++
Drei Tage Mitmachparcours für alle Neunt- und Zehntklässler im Uslarer Land
Uslar. Safer Sex - sicherer Sex. Das war die wichtigste Botschaft für die Neunt- und Zehntklässler aus dem Uslarer Land, nachdem sie den Mitmach-Parcours im Forum des Gymnasiums Uslar durchlaufen hatten.
Mitmachparcours zum Thema Aids: Kreisjugendpfleger Andreas Kohrs an der Glücksrad-Station, an der Fragen zu Freundschaft, Liebe und Sexualität im Mittelpunkt standen. Foto: Schneider
Denn an den fünf Stationen des Parcours ging es in recht lockerer Art und Weise um ein ernstes Thema: die Immunschwächekrankheit Aids.
Dabei standen die Aspekte Freundschaft, Liebe und Sexualität im Vordergrund. Außerdem wurde Basiswissen im Umgang mit der immer noch unheilbaren Immunschwäche-Krankheit vermittelt.
Beim Parcours, den die Aids-Beratungsstelle des Landkreises Northeim federführend in Kooperation mit der Aidshilfe Göttingen und Pro Familia Göttingen sowie der Kreisjugendpflege und der Stadtjugendpflege Uslar anboten, stellten die Verantwortlichen einmal mehr schnell fest: Es gibt noch erhebliche Informationsdefizite. Deshalb sei die Vorsorge und Aufklärung über Aids nach wie vor lebenswichtig.
Mehr Geschlechtskrankheiten
Sicherer Sex als Vorbeugung vor Aids habe zudem an Bedeutung gewonnen, weil in den vergangenen Jahren auch Geschlechtskrankheiten vermehrt auftreten, berichteten Aids-Beraterin Vera Bertram vom Landkreis Northeim und Angelika Mertens-Hampel von der Aidshilfe Göttingen. Grundsätzlich gelte, dass die Ansteckungsgefahr nach wie vor bestehe und die Zahl der Neuinfektionen gleichbleibe.
Fünf Stationen
Der Parcours, der schon seit 15 Jahren zur Prävention eingesetzt wird, besteht aus fünf Stationen. Ihn durchliefen insgesamt 300 Schüler vom Gymnasium, der Sollingschule und der Albert-Schweitzer-Förderschule in kleinen Gruppen. Dabei stehen Basiswissen über Aids, der Abbau von Hemmschwellen, der Umgang mit HIV-Infizierten und Informationen über Verhütungsmittel und Verhaltensregeln im Mittelpunkt.
Das Gymnasium nehme das Angebot gern an, sagte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis und ergänzte: „Es ist wichtig, negativen Auswirkungen einer eigentlich positiven Sache vorzubeugen.“
Den Verantwortlichen gehe es darum, unter den Jugendlichen keine Angst zu schüren, sondern ihnen Ängste zu nehmen. Sie sollen lernen, Verantwortung zu zeigen und sich und andere zu schützen. Denn Aids komme in den Schlagzeilen kaum noch vor, das Problem bleibe aber bestehen: Es sei eine unheilbare Krankheit, vor der man sich relativ einfach schützen könne.
Zum Ende des Parcours, bei dem die Gruppen Punkte sammeln können, steht eine Siegerehrung auf dem Programm. Mit einem Info-Paket, der bekannten Aids-Schleife und Kondomen verlassen die Schüler den Parcours. (fsd, 08.11.2012)

+++ Kunstplakate zu Weltspartag +++
Uslar. Mit ihren Lehrerinnen Denise Paulus und Franziska Janeck haben Schüler der Klassen 6a und 6c des Uslarer Gymnasiums acht größere Weltspartags-Kollagen entworfen, von denen eines von einer Werbeagentur für Werbezwecke der Sparwoche bei der Volksbank Solling ausgewählt werden soll. 
Präsentation: Die Sechstklässler vom Gymnasium Uslar mit einem ihrer Plakate für den Weltspartag sowie (von rechts) Volksbank-Vorstand Uwe Fischer und Schulleiter Dr. Hermann Weirneis sowie (von links) Lehrerin Denise Paulus, Volkksbank-Marketing-Mitarbeiterin Tanja Schlemme und Lehrerin Franziska Janeck. Foto: Dumnitz
Am Donnerstag präsentierten die Schüler vom Gymnasium Uslar im Beisein von Volksbank-Vorstand Klaus-Uwe Fischer und Schulleiter Dr. Hermann Weinreis ihre Vorschläge, von denen eines im Bild zu sehen ist.
Vertrag mit der Bank
Entstanden sind die Kollagen durch den Kooperationsvertrag der Bank mit der Schule. Es seien zwar Piraten auf einer Insel als Motiv ausgewählt worden, stellte Weinreis fest, aber durch die Schatztruhen auf den Bildern werde als Botschaft doch deutlich, dass sich Sparen lohne. In der Sparwoche ab dem 22. Oktober will die Bank mit einem der Plakate werben. Laut Fischer gibt es bereits fürs nächste Jahr Ideen zur Fortsetzung der Zusammenarbeit.
Das Gymnasium und die Volksbank Solling sind seit Juni Vertragspartner. Vorgesehen ist zum Beispiel, dass Banker den Unterricht unterstützen und Schüler als Praktikanten das Bankwesen kennenlernen. Unterstützung kommt von der Initiative „SchulBetrieb - Schulen und Betriebe als Lernpartner“ der Bildungsregion Göttingen. Sie gehört zum Regionalverband Südniedersachsen. Hinzu kommen Betriebspraktika. (jdx, 12.10.2012)
+++ Vortrag zur Genossenschaft +++
+++ Abitur für 72 Helden: 13 Schüler haben eine eins vor dem Komma +++
Supermann ziert die Titelseite der Abi-Zeitung des Abschluss-Jahrgangs H und als Helden wurden die 72 Jungen und Mädchen am Freitag während der Verabschiedung im vollbesetzten Forum der Schule denn auch von mehreren Rednern bezeichnet.
Schärpen, Rosen und das Reifezeugnis: Am Uslarer Gymnasium wurden gestern 76 Schüler des Jahrgangs H entlassen. 72 erhielten ihr Abiturszeugnis, vier Schüler erlangten die Fachhochschulreife.

Schärpen, Rosen und das Reifezeugnis: Am Uslarer Gymnasium wurden gestern 76 Schüler des Jahrgangs H entlassen. 72 erhielten ihr Abiturszeugnis, vier Schüler erlangten die Fachhochschulreife.
Unter anderem vom früheren Sportlehrer Wilhelm Holz, der sichtlich gerührt an die Entlassschüler appellierte, sich nicht nur um sich selbst, sondern auch um andere zu kümmern. Einige Schüler des Jahrgangs hätten sich sozial engagiert. Aber nicht alle seien mitgenommen und integriert worden, kritisierte Holz in seiner Lehrerrede in Richtung der Schüler. Gleichzeitig zollte er den Schülern und seinen ehemaligen Lehrerkollegen Respekt ob der Leistungen bis zur schulischen Reife.
Schulleiter Dr. Hermann Weinreis sagte, dass die Schüler mit ihrem Zeugnis den Lohn ihrer Arbeit in den Händen halten. Er zählte Attribute wie sympathisch, einzigartig und erfolgreich auf. Die 76 Entlassschüler haben einen Notendurchschnitt von 2,51 erreicht, und einige wurden für besondere Leistungen geehrt. Felix Peleikis und Andreas Baetz (in Abwesenheit) erhielten Buchpreise für ihr Engagement als Schülersprecher.
Ausgezeichnete Schüler

Die besten Schüler des Jahrgangs H: Marlene Fricke (von links), Svenja Meier und Rosa Lotte Wellendorf erhielten Geschenke von Schulleiter Dr. Hermann Weinreis.
Nikolas Fischer bekam ein Geschenk als Schriftführer des Fördervereins des Gymnasiums und Mitarbeiter der AG Photovoltaik. Für die besten Noten erhielten Buchgeschenke: Rose Lotte Wellendorf (Notendurchschnitt 1,1) sowie Svenja Meier und Marlene Fricke beide 1,4). Julian Springer bekam einen Buchpreis für seine Mathematik-Leistung und Svenja Meier einen als jahrgangsbeste Abiturientin im Fach Chemie. Für Leon Immenga ist ein Preis als bester Abiturient im Fach Physik beantragt, der soll nachgereicht werden. Blumen gab es für Florian Kairat und Markus Höche, die sich im Orchester engagierten, und für Sinja Pfeiffer, Viktoria Brandt, Marius Loewe und Loretta Busch, die in der Theater-AG mitwirkten. Durch einen Download aus dem Internet könne das Lernen in der sozialen Gruppe nicht ersetzt werden, sagte Schulleiter Weinreis zu den veränderten Gewohnheiten der Schüler durch die neuen Medien.
Uslars stellvertretender Bürgermeister Volker Ruwisch forderte die Abiturienten auf, ihren Horizont zu erweitern, bevor sie sich fürs Studium oder einen Beruf, der gleichzeitig Berufung sein sollte, entscheiden. Und sie sollen sich in der Demokratie einbringen, mahnte er.
Lehrerchor und Orchester
Christina Niemeyer sagte als Sprecherin der Elterschaft, dass die Abiturienten stolz auf ihre Leistungen sein könnten. Die Jahrgangssprecher Mareike Kistenmacher, Kristin Pfeilsticker und Lena Ilse erinnerten an Ereignisse aus der Schulzeit, bevor einige Entlassschüler ein umgeschriebenes Lied aus dem Film König der Löwen präsentierten.
Mitwirkende der Abi-Feier unter der Moderation von Philipp Niemeyer und Johanna Knispel waren der Lehrerchor, das Schulorchester und Akteure der Theater-AG. Das Abschlusslied präsentierten fast alle Abiturienten. (jdx,07.07.2012)
+++ Gymnasiasten präsentieren Facharbeiten +++
Die Schüler von vier Seminarfächern am Gymnasium Uslar stellen am Donnerstag, 28. Juni, ihre Arbeiten vor. Das findet in Form einer öffentlichen Veranstaltung ab 15.30 Uhr in der Schule statt.
Präsentiert werden die Ergebnisse aus den Seminarfächern „Hörspiel“, „Impressions de la France“, „männlichweiblich“ und „Hispanische Welt“. Die Schule lädt alle Menschen ein, „sich ein Bild von der interessanten und anspruchsvollen Themenvielfalt der wissenschaftlichen Arbeiten zu machen“. Nach den Präsentationen stellen sich die Autoren den Fragen des Publikums.
+++ Viermal Oliver Twist +++
Die Unterstufen-Theater-AG am Gymnasium Uslar brachte unter der Anleitung der angehenden Abiturientin Clarissa Vaupel „Oliver Twist“ auf die Bühne des Forums. Weil an der AG so viele Schüler vom fünften bis neunten Jahrgang teilnehmen, gab es vier Aufführungen: Sowohl die jüngeren als auch die etwas älteren Schüler inszenierten je zwei Vorstellungen, hier sind die Schüler der Jahrgänge 5 bis 8 vertreten und spielen eine Szene aus dem Waisenhaus, in dem der Titelheld aufwächst, ohne etwas über seine Herkunft zu wissen. Charles Dickens erzählt in dem Roman vom Mitleid erregenden Schicksal des Waisenknaben zur Zeit der Industriellen Revolution in England. (rö, 26.06.2012)
+++ Banker bald im Unterricht +++
Gymnasium Uslar und Volksbank Solling schließen Kooperationsvertrag ab
Uslar. Das Gymnasium Uslar und die Volksbank Solling sind Vertragspartner. Am Tag der offenen Tür unterzeichneten Klaus-Uwe Fischer, Vorstand der Volksbank, und Schulleiter Dr. Hermann Weinreis das Abkommen, durch das zum Beispiel Banker den Unterricht unterstützen und Schüler als Praktikanten das Bankwesen kennenlernen.
Besiegelt: Schulleiter Dr. Weinreis (links) und Volksbank-Vorstand Fischer bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Röber
Unterstützung kommt von der Initiative „SchulBetrieb - Schulen und Betriebe als Lernpartner“ der Bildungsregion Göttingen. Sie gehört zum Regionalverband Südniedersachsen. Holger Schwerdtfeger vom „SchulBetrieb“ berichtete, dass unter den bisherigen 28 Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben in Südniedersachsen erstmals eine Bank beteiligt sei. Die Zusammenarbeit gestaltete sich von Anfang an sehr gut, sagte Schwerdtfeger.
Schulleiter Weinreis und Vorstand Fischer hoben besonders den Kooperationsgedanken hervor, der sich ja mit dem Genossenschaftsgedanken ideal ergänze, zudem passe es ins internationale Jahr der Genossenschaften. Deutlich abgegrenzt werde die Unternehmenspartnerschaft vom Sponsoring der Volksbank, die weiterhin als Geldgeber auftrete.
Mit dieser Kooperation sei ein Geben und Nehmen verbunden, erläuterte Rosemarie Bertram, Marketingleiterin der Volksbank. So werde die Volksbank Experten in den Unterricht, insbesondere in die Bereiche Politik/Wirtschaft, entsenden, und zu Themen wie der Eurokrise, speziellen Finanzprodukten und Grundlagen des Geldwesens informieren.
Im Gegenzug können technisch versierte Schüler Genossenschaftsmitgliedern der älteren Generation den Zugang zu neuen Medien und Sozialen Netzwerken erleichtern. Neben vielen weiteren Ideen sei eine von Schülern gestaltete Ausstellung zum Weltspartag bei der Volksbank in Planung.
Hinzu kommen Betriebspraktika. Auf deren Bedeutung verwies Marc Diedrichsen von der IHK im Zusammenhang mit demografischem Wandel und Fachkräftemangel.
Das Schulorchester des Gymnasiums umrahmte die Unterzeichnung mit Filmmusik aus „Star Wars“. (rö, 17.06.12)

+++ Tag der offenen Tür am Gymnasium Uslar mit vielfältigen
Projekt-Präsentationen +++
Uslar. Das Gymnasium Uslar hat in seiner Projektwoche „Wege in die Zukunft“ aufgezeigt. Die von Schülern vorgeschlagenen Projekte umfassten ein breites Spektrum und lebten vor allem von der Eigenregie der Schüler. Beim Tag der offenen Tür wurden alle Ergebnisse der Woche vorgestellt.
Themen aus den Bereichen Ökologie, Recycling-Mode und -Mobiliar wie eine umdekorierte Kloschüssel, zukünftiger Architektur, Ernährung und moderne Küche wie grüne Waffeln, die angeboten wurden, waren die naheliegenden Themen.
Aber es ging weiter: eine Theatergruppe führte Situationen in 50, 100, 200 und 100 Jahren vor. Reale Weltuntergangstheorien wie den Ausbruch eines Supervulkans, und esoterische Ausblicke wie Nostradamus Prophezeiungen oder das Ende des Maya-Kalenders, stellte eine Projektgruppe in einem selbst produzierten Film dar.
Doch an einen Weltuntergang glauben die Gymnasiasten nicht wirklich, denn sie vergruben eine Zeitkapsel mit aktuellen Dokumenten, die sie in 25 Jahren wieder öffnen wollen. Auch Szenarien zur wirtschaftlichen Entwicklung Uslars, positiv wie negativ, hat eine Gruppe entwickelt. Der Tag der offenen Tür bot zudem den jetzigen Viertklässlern die Möglichkeit, in den Unterricht hinein zu schnuppern. Die Eltern konnten sich über den angebotenen Fremdsprachenunterricht informieren. An diesem an Ereignissen reichen Tag unterzeichnete Schulleiter Dr. Hermann Weinreis mit Vorstand Klaus-Uwe Fischer von der Volksbank Solling einen Kooperationsvertrag. Außerdem weihte Björn Setz vom Förderverein der Schule die bereits installierte und in Betrieb befindliche Photovoltaikanlage offiziell ein, während der Organisator des Sponsorenlaufes zu diesem Zwecke, Wilhelm Holz, den besten Läufern Pizzagutscheine und Eintrittskarten für das Uslarer Badeland überreichte.

(HNA; rö, 13.06.2012)
+++ Projektwoche 4.-8. Juni 2012 +++
Unter dem Motto Leben in der Zukunft findet die diesjährige Projektwoche vom 4. bis zum 8. Juni am Gymnasium Uslar statt. Wie beim letzten Mal haben Schülerinnen und Schüler Projektvorschläge angeboten, in die sich die Mitschülerinnen und Mitschüler einwählen konnten. Betreut und begleitet wird dies von den Lehrkräften.
Am 8. Juni findet ab 14:00 Uhr der Tag der offenen Tür statt, bei dem die Ergebnisse der Projektarbeit der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dazu sind alle herzlich eingeladen.
Im Rahmen dieses Tages wird um 15:00 Uhr die Fotovoltaik-Anlage eingeweiht. Dabei wird auch noch einmal allen Sponsoren und der Schülerschaft gedankt, die durch großzügige Spenden resp. Laufeinsatz beim Sponsorenlauf maßgeblich zur Finanzierung beigetragen haben.
Um 16:00 wird als weiterer Tageshöhepunkt die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Gymnasium und der Volksbank Solling stattfinden. Damit wird eine Verständigung über künftige Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen feierlich besiegelt.
Für Kaffee und Kuchen sowie deftige Angebote ist gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Feierliche Ratifizierung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem
am 8.06.2012 um 16:00 Uhr im Forum.
Die Kooperation ist im Rahmen der regionalen Initiative SchulBetrieb entstanden. Im Sinne einer gezielten Berufsweltorientierung für die Schülerinnen und Schülern ist u. a. geplant, dass die Schüler Einblicke in ein Unternehmen des Finanzsektors erhalten.
Schüler und Schülerinnen des Gymnasium Uslar (WPU Landwirtschaft/7ter Jahrgang) filmten zum Thema Nachhaltigkeit und stellen das Lernangebot des Internationalen Schulbauernhofes in Hevensen (Hardegsen) dar. Schauen Sue doch mal rein ...
http://www.blende37.de/index.php?option=com_content&view=article&id=144&Itemid=155
Ihre Turnschuhe will die Uslarer Sportlehrerin Almut Vogt (59) zwar noch nicht an den berühmten Nagel hängen, am Gymnasium in Uslar ist jedoch Schluss für die Eschershäuserin.
Zu Beginn der Osterferien wurde sie im Kollegenkreis in den Ruhestand verabschiedet, teilt die Schule in einer Pressemitteilung mit.
Sie sei schon als Schülerin in der TSG Uslar als Turnerin und Leichtathletin aktiv gewesen und habe sich in der siebten Klasse entschieden, einmal Sportlehrerin zu werden. Nach einer Banklehre studierte die gebürtige Uslarerin am Zentralinstitut für Sporterziehung in Hannover. Ihre erste Stelle trat Almut Vogt 1975 an einer Grund- und Hauptschule in Salzgitter an, seit 1977 unterrichtete sie am Uslarer Gymnasium Sport und zwischendurch nach einer Zusatzqualifikation auch textiles Gestalten. Seit 1980 begleitete sie die Skikurse der Gymnasiasten und war bis zuletzt zuständig für die Organisation des Sportabzeichens am Gymnasium. Vogt will sportlich mit Ski, Fitness, Tennis und Wandern aktiv bleiben. (jdx, 29.03.2012)
+++ Klavier und rosa Ukulele +++
Musikabend am Gymnasium Uslar mit buntem Programm und 180 Besuchern
Uslar. Vom ersten Geigenspiel der Jüngsten bis zu hochkomplexen Klavier-Akkorden bekamen die 180 Besucher beim Musikabend einen Überblick über das musikalische Wirken von Schülern des Gymnasium Uslar. Musiklehrer Klaus Kairat hatte ein umfangreiches Programm vorwiegend klassischer Stücke vorbereitet, das aber durch weitere Stilrichtungen aufgelockert war.
Musikabend am Gymnasium: Hier spielten Schüler Wahlpflichtkurses Jahrgang 8 „Latin Percussion“ mit Musiklehrerin Tanja Hesprich am Flügel, Calypso, Samba und Afro-Cuban-Rhythmen.
Zahlreiche Solisten, meistens am Klavier, aber auch mit außergewöhnlichen Instrumenten wie die rosa Ukulele von Clarissa Vaupel, Duos und kleinere Formationen wie das Violinen-Quartett plus Blockflöte wechselten sich ab mit großen Gruppen wie dem Schulchor und dem Wahlpflicht-Kurs Latin Percussion Jahrgang 8, bei denen die ganze Bühne besetzt war.
Das musikalische Spektrum reichte von Anfängern wie Anisja Knüppel, Pia Schulze bis zu Höchstleistungen derjenigen, die ihre Instrumente schon länger beherrschen (Konrad Linkmann, Violine und Julian Geiger, Klavier).
Etwas Bewegung brachten eine kleine Choreografie des Schulchores und Hendrik Noll (Klavier) mit Tobias Giebert als Sänger alter deutscher Schlager. Zum Abschluss gab es für alle Mitwirkenden Süßigkeiten von Organisator Klaus Kairat. (rö, 14.03.2012)
+++ Schule produziert Strom +++
Photovoltaikanlage ging in Betrieb – Installation später auf dem Neubau-Flachdach
USLAR. Der Förderverein des Uslarer Gymnasiums ist seit Donnerstag offiziell Stromproduzent. Auf dem Schulhof wurde die Photovoltaikanlage provisorisch ausgelegt, und es floss der erste selbsterzeugte Strom. Dieser Vorgang gilt als Inbetriebnahme, sagte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis. Hintergrund ist die Änderung der gesetzlichen Förderung. Möglich sei, dass der 8. März als letzter Tag für eine 20 Prozent höhere Förderung eingestuft werde, hieß es von Stefan Ellies von der Firma Ellies-Haustechnik (Schönhagen).
Es könnte auch sein, dass der 1. April Stichtag wird. Mit der Inbetriebnahme am Donnerstag sei man jetzt jedoch auf der sicheren Seite. Fest montiert werden sollen die 22 Module zur Stromerzeugung während der Osterferien auf dem Dach des jüngsten Schul-Anbaus über der Mensa. Die 36 Quadratmeter große Anlage soll nach den Berechnungen der Firma Ellies 4000 Kilowattstunden Strom liefern. Zum Vergleich: Im Mittel wird der Stromverbrauch für ein Einfamilienhaus bei vier Bewohnern mit 3000 Kilowattstunden pro Jahr angegeben.
Im Schulhaus liegt er bisweilen höher. Für dieses Jahr nannte der Schulleiter einen Ansatz von 150 870 Kilowattstunden, vergangenes Jahr lag der Ansatz bei 147 912 Kilowattstunden.
Diese Zahlen lieferte der Landkreis Northeim als Schulträger.

Bessere Energiebilanz
Im Förderverein habe man sich für diese Anlagengröße entschieden, um keine steuerlichen Nachteile zu bekommen, sagte Weinreis. Die Schule will den ökologisch erzeugten Strom selbst nutzen und somit Geld einsparen und die Energiebilanz verbessern. Gekostet hat die Anlage 18 000 Euro. 10 000 Euro wurden durch Spendeneinnahmen beim Umwelttag beigesteuert, die restliche Summe sei ebenfalls Sponsorengeld. Die Photovoltaikanlage spielt nach Aussagen von Schulleiter Weinreis als Lehreinrichtung auch im naturwissenschaftlichen Unterricht eine Rolle und sei Teil der Umweltschule. Die technischen Ereignisse sollen per Bildschirm sichtbar werden und auch der Wechselrichter wurde in einem der Fachräume installiert.
Die Vorbereitungen für das Photovoltaik-Projekt haben laut Weinreis bereits 2010 begonnen.
(jdx, 12.03.2012)