Aktuelles

+++ Management mit Schick +++

20 Gymnasiasten schlüpften bei kooperativer Projektarbeit in Jungunternehmer-Rolle

Uslar. Eine Woche lang waren 20 Schüler des Uslarer Gymnasiums Firmen-Vorstände, Planer und Entscheider, Fachleute für Rechnungswesen und Verkäufer. Sie simulierten beim Unternehmensplanspiel „Management Information Game“ (MIG) der Stiftung Niedersachsen-Metall (Hannover) die Unternehmensentwicklung über vier Jahre und präsentierten am Freitagabend das Ergebnis ihrer Arbeit.

 

Die Portmonee-Revolution: Felix Fasse (von links), Henrik Wielert, Lucas Siedel, Kimberly Kleinert, Lisa Wolkenhauer und Björn Friebe präsentierte den 50 Zuhörern in der Kantine der Uslarer Firma Damag als Weltneuheit ihre selbstentwickelte intelligente Geldbörse. Foto: Dumnitz

Das Planspiel der Gymnasiasten fand erneut in Kooperation mit der Firma Demag Cranes & Components GmbH in Uslar statt. In der Kantine des Werkes galt es diesmal, neue Portmonees auf dem Markt zu positionieren und die 50-köpfige Käuferschar von den Produkten zu überzeugen. Die Zuhörer – Eltern, Lehrer, Geschäftsleute – bildeten teilweise die Jury für die Projektvorstellung der drei Schülergruppen.

Spielleiter Manfred Kussatz (Nienburg) vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft unterstützte die Arbeit außerhalb des Schulhauses. Bei der Wahl eines Vorstandes, der Gewinn- und Verlustrechnung, Kostenkalkulation, Produktentwicklung und den nötigen Marketingstrategien. „Im Ernstfall hätten alle Entscheidungen über das Bestehen des Unternehmens und damit viele Arbeitsplätze entschieden“, sagte Kussatz. Alle drei Spielgruppen standen im harten Wettbewerb und haben durchweg gute Zahlen erwirtschaftet, lobte er die Schüler, die sich zur Präsentation in schicker Business-Kleidung zeigten.

Die „Albatros AG“ stellte ihre elektronische Geldbörse mit Akkubetrieb vor. Die „UP-AG“ stattete ihr Portmonee mit Touchscreen und Kamera für den Preisvergleich über den Strichcode auf den Waren aus und die „Sûreté AG“ betonte, dass sie ihre Waren in Deutschland fertigen lässt.

Alle Spielgruppen seien Gewinner, hieß es, als das Ergebnis der Bewertung feststand. Danach überzeugten die Gruppen in umgekehrter Reihenfolge ihrer Auftritte.

Mitspieler waren: Björn Friebe, Marius Hofmann, Sinead Joeris, Kimberly Kleinert, Daniel Lobitz, Karen Müller-Niedermeyer, Aileen Schmidt, Henrike Schormann, Nicolà Sommer, Marcel Wieneke, Steffen Müller, Valmir Elezaj, Felix Fasse, Luca Houseman, Marcel M’Kadmi, Jan-Christoph Freybott, Jasmina Seidel, Lukas Siedel, Henrik Wielert und Lisa Wolkenhauer.

Sowohl der neue Werkleiter der Firma Demag, Thomas Wiesmann, als auch Schulleiter Hermann Weinreis lobten die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Das sei wichtig für das MIG-Planspiel, dass vor über zwei Jahrzehnten in der Schweiz für das mittlere Management entwickelt wurde. (jdx, 30.01.2012)

 

 

+++ Schule aus für Wilhelm Holz +++

 

Der 61-jährige Sportlehrer Holz wurde in den Ruhestand verabschiedet

Schulfrei nach 38 Jahren: Als Urgestein des Uslarer Gymnasiums wurde Sportlehrer Wilhelm Holz gestern in den Ruhestand verabschiedet.

 

Das Bild zeigt ihn mit Schülern der Klasse 7c . Foto: Dumnitz

Am Freitag war sein letzter Arbeitstag: Der 61-Jährige tritt die Freizeitphase seiner Altersteilzeit an und wurde im Kollegenkreis durch Schulleiter Dr. Hermann Weinreis in den Ruhestand verabschiedet.

Sport hat das Leben des gebürtigen Schoningers bestimmt. Schon als Schüler hat er Handball gespielt und war als Läufer in der Leichtathletik aktiv. Nach dem Besuch der Realschule in Uslar absolvierte er bis 1969 eine Banklehre in Göttingen. Danach war er zwei Jahre lang bei der Bundeswehr, zuletzt als Leutnant in Northeim. Dann entschied er sich für die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen. Am ZIS, der damaligen Sportschule in Hannover, wurde er in vier Semestern zum Sportlehrer ausgebildet: Die wurden für den Schuldienst dringend benötigt.

Nach einem vierwöchigen Praktikum am Uslarer Gymnasium fragte ihn Schulleiter Kurt Zimmermann (†), ob er nicht als Lehrer an der Schule, die damals noch im Aufbau war, anfangen wollte. So unterrichtete Holz ab dem 1. August 1973 bis zum Bau der großen Gymnasiumhalle in der Realschulhalle, die er aus seiner Schulzeit noch kannte, danach in der neuen Halle.

Er hatte stets ein gutes Verhältnis zu seinen Schülern. Generationen durften Wilhelm Holz duzen. Das lag mit daran, dass Sport auch seine Freizeit bestimmte. Für die Leichtathletik und den Orientierungslauf (OL) war er im Schulsport auf Talentsuche. Auch für Sportarten wie Handball und Tennis motivierte er Schüler im Unterricht zum Leistungssport und zum Engagement in Arbeitsgemeinschaften an der Schule. 1976 war er Mitbegründer des Orientierungslauf-Leichtathletik Vereins (OLV) Uslar, in dem er viele Jahre lang Motor und Vorsitzender war.

Den Namen des Uslarer Gymnasiums vertrat Wilhelm Holz mit seinen Sportlern bei zahlreichen sportlichen Wettkämpfen. Über Jahrzehnte betreute er die Schulmannschaften im Handball, OL, Tischtennis und der Leichtathletik. Erfolgreich waren die Schützlinge von Holz mit zwei Vize-Titeln beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“, fünfmal wurde das Bundesfinale knapp verpasst.

Organisiert hat der wohl bekannteste Sportlehrer im Solling zahlreiche Kreisentscheide in der Leichtathletik, Bezirksvorentscheide im Tennis und Landesentscheide im Tischtennis. Dazu kamen Bezirks-Schul-Orientierungsläufe und die Betreuung vieler Schulmannschaften.

Seit 1995 unterrichtete Holz neben Sport auch Erdkunde am Gymnasium und war mehrmals Klassenlehrer. Der Ruheständler ist Vater von zwei erwachsenen Töchtern und dreifacher Opa. Seine Zukunft sieht Holz sportlich: Mit Tennis und OL. (jdx, 28.02.2012)

 

 

+++ Moringen gewinnt Turnier vor Gastgebern +++

Fußballturnier am Gymnasium Uslar für Schulen aus Südniedersachsen wird fortgesetzt

USLAR. Anselm Seven hat als Lehrer des Uslarer Gymnasiums das sportliche Erbe von Gerhard Gomoluch angetreten: Er organisierte am Dienstag erstmals zusammen mit 20 Schülern das einst von Gomoluch initiierte Fußballturnier für die neunten und zehnten Klassen.

Sieben Mannschaften aus Südniedersachsen traten an, kickten um drei Pokale. Das Team der KGS Moringen holte sich den Turniersieg vor dem Gymnasium Uslar, der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde, der Uslarer Sollingschule I, PGS Dassel, Goetheschule Einbeck und Sollingschule II. Als Schiedsrichter leiteten Ali Ismail und Lehrer Andreas Thon die fairen Begegnungen in der Gymnasium-Sporthalle. Gespielt wurde jeweils zehn Minuten. (jdx, 26.01.2012)

 

 

+++ Vorlesewettbewerb am Gymnasium Uslar +++

Am Donnerstag, dem 15. Dezember, fand in unserem Forum der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen statt. Wieder einmal waren auch die fünften Klassen als Zuhörer mit dabei. Die Klasse 6a hatte Michelle Martino und Thorge Krusche zu ihren Favoriten gewählt. Aus der Klasse 6b präsentierten Cleo Kramer und Max Berndt spannende Ausschnitte aus selbstgewählten Büchern. Die 6c schickte Emma-Lena Hummel und Marco Woggon ins Rennen. Die Klassen unterstützten ihre Vorleserinnen und Vorleser mit Beifall und Plakaten und machten Mut für den großen Auftritt am Lesepult.
In der Jury, die die schwere Aufgabe hatte, den Schulsieger zu bestimmen, saßen Frau Ziegler und unser Schulleiter, Herr Dr. Weinreis. Aus der Klasse 10c waren Alena Kerl, Sara Müller-Mengringhaus, Ai Nhi Nguyen und Leon Rohlfs mit dabei. Während die Jury sich beriet, las Herr Homeyer die Adventsgeschichte "Auf Geschenksuche" von Gernot Gricksch vor. Nach einer kurzen Pause wurden dann alle Vorleserinnen und Vorleser mit Urkunden und Buchgeschenken belohnt. Schulsieger wurde Max Berndt, der im Februar nach Northeim zum Kreisentscheid reisen wird.

+++ Adventstag am Gymnasium +++

Der Adventstag am Gymnasium Uslar ist nicht nur eine beliebte Veranstaltung, sondern Teil des speziellen pädagogischen Konzepts für die Klassen 5 und 6. Den ganzen Vormittag verbringen die Kinder unter Betreuung des Klassenteams und mit Hilfe von Eltern in ihren Räumen mit Basteln (Fensterbilder, Sterne, Weihnachtsmänner, Weihnachtsgestecke, Kerzen), Backen, Musizieren, Theater spielen und Vorlesen. Und mit dem Gebastelten werden die Klassenräume geschmückt.

Die Schule lobte einmal mehr die Eltern, ohne deren Engagement der Adventstag nicht möglich wäre. (fsd, 08.12.2011)

 

 

 

 

 

+++ Fotovoltaik-Anlage im Frühjahr +++

Gymnasium und Förderverein haben schon 13 000 Euro für das Projekt gesammelt

USLAR. Auf der Ziellinie ist das Gymnasium Uslar mit seinem Projekt Fotovoltaikanlage angekommen. Diese Formulierung wählte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis im Kreise der Sponsoren, die mit ihren Beiträgen und mit den Einnahmen vom Sponsorenlauf beim Umwelttag dafür gesorgt haben, dass der Gesamtbetrag auf zwischen 12 000 und 13 000 Euro gestiegen ist.

Der Schulleiter verkündete vor den Geldgebern, dass die Fotovoltaik-Anlage im Frühjahr auf dem Dach der Schule installiert werde und die Aufträge Anfang des Jahres vergeben werden sollen. Sie wird zwischen 20 und 25 Quadratmeter groß und soll eine Leistung von fünf Kilowatt Peak (Spitzenleistung) erbringen.

Für das Gymnasium ist die Fotovoltaikanlage ein wichtiger Baustein als anerkannte Umweltschule. Der kommerzielle Aspekt, mit der Stromherstellung Geld zu verdienen, spiele keine so große Rolle. Vielmehr diene die Anlage der Umweltbildung. Weinreis und auch die für den Umwelttag federführend tätigen Lehrer Wilhelm Holz und Wolfgang Röttger sprachen von einer gelungenen Aktion. So liefen die Schüler wesentlich mehr Runden, als sie mit ihren Sponsoren abgesprochen hatten. Die Geldgeber zogen aber mit. Zum Kreis der namhaften Spender gehören Volksbank Solling, Ratsapotheke Rohlfs (Uslar), Bäckerei Beckmann (Uslar), Firma Wilksch-Ellies (Schönhagen), Rewe Jan Kaiser (Uslar), Fleisch- und Wurstwaren Tschentscher (Reinhardshagen) und Fleischerei Bauer Otte (Schönhagen). Heiko Hartung vom Förderverein stellte heraus, dass mit den Erträgen der Solaranlage Projekte der Schule gefördert werden sollen, die sonst nicht in den Genuss von Zuschüssen kämen. (fsd, 29.11.2011)

 

 

 

 

 

 

+++ Scouts für die Schulbusse +++

 

 

 

USLAR. Das Interesse von Jungen und Mädchen aus den achten Jahrgängen der Uslarer und Bodenfelder Schulen an einer Bus-Scout-Ausbildung ist ungebrochen hoch. Diesmal konnten gar nicht alle Interessierten mitmachen, sagte Torsten Uhlendorff am Mittwoch am Rande der Dankeschön-Feier mit Pizza und Bowlingspaß zur Ausgabe der Zertifikate.

 

 

 

Aus dem Bereich Uslar wurden 20 Schüler zwischen 13 und 15 Jahren ausgebildet, aus Bodenfelde sind es 17 Schüler. Sie sind alle Nutzer der Schulbusse und wollen künftig auf den Fahrten zur Schule und auf dem Nachhauseweg dafür sorgen, dass Streitigkeiten nicht eskalieren.

Neue Scouts des Gymnasiums sind: Madeleene Knoke, Paula Hirte, Anna Hummel, Annika Rischpeter (alle Hardegsen), Dustin Krüger, Marcus Becker (beide Bodenfelde), Frederic Sonne (Heisebeck), Erik Fasse (Delliehausen), Sarina Scheike, Lina Bauche (beide Volpriehausen), Marie Dormann (Schlarpe) und Kerstin Schulz (Verliehausen).

Aus dem Bereich Uslar sind nun 68 Busbegleiter unterwegs. Alle Scouts sind angehalten, das Gespräch zwischen Kontrahenten zu suchen, wenn es Stress im Bus gibt.

Mit Rat und Tat zur Seite stehen den Scouts aus den achten Klassen der vier Schulen die Trainer Torsten Uhlendorff und Florian Reschke von der Uslarer Polizei. Während ihrer Ausbildung wurden sie zudem von ihren Lehren betreut. Das war am Gymnasium Uslar Roswitha Gnadt. Geübt wurde unter anderen in Rollenspielen, Lehrstunden und einem praktischen Training im Bus, sagte Torsten Uhlendorff. Hilfssherriffs seien die Scouts nicht. (jdx, 25.11.2011)

 

+++ Fiesta mit den Spaniern +++

200 Besucher im Gymnasium Uslar erlebten Reise durch spanische Welt und Kultur

Die „Spanier“ am Gymnasium Uslar haben gefeiert: Gemeint sind alle, die am Spanisch-Unterricht teilnehmen und einen feierlichen Abend (Noche de Fiesta) im Forum auf die Beine stellten und auf diesem Weg 200 Besucher durch die hispanisch/lateinamerikanische Welt und ihre Kultur führte.

Dazu gab es viele verschiedene Tapas, wie die leckeren kleinen Häppchen in Spanien genannt werden, und Sangria – nach einem Rezept ohne Alkohol. Alle Speisen wurden von den Schülern und Schülerinnen selbst vorbereitet, auch wenn einige Eltern sicherlich mitgeholfen haben.

Eröffnet wurde der Abend mit lateinamerikanischen Rhythmen von der Perkussionsgruppe des WPU-Kurses (Wahl-Pflicht-Unterricht) in Musik. Die achten Klassen stellten den Nummer-1-Hit „Danza Kuduro“ mit Karaoke und als Tanz vor, bei dem sie auch das Publikum und die Lehrer mit einbezogen.

 

Tanzvorführungen

Zu Vorführungen lateinamerikanischer Tänze kamen zwei Tanzpaare aus Göttingen, die von einer befreundeten Lehrerin eingeladen waren, und zeigten Merengue, Salsa und Bachata. In der 30-minütigen Pause gaben sie für Tanz-Interessierte einen Merengue-Workshop, für den sich sehr viele Teilnehmer fanden, so dass der dafür schnell freigeräumte Klassenraum voll war.

Der WPU der Klassen neun hatte zum spanischen Abend im Forum eine regelrechte Bolsa de Tourismo (Tourismus-Börse) aufgebaut, auf der es Informationen über Länder mit spanisch sprechender Bevölkerung gab. Die zehnten Klassen veranstalteten eine Hitparade mit Liedern auf spanisch und von spanisch sprechenden Künstlern. Eine Theaterszene, die sich auf das Leben des Schriftsteller und Nobelpreisträgers Pablo Nerudas bezog, präsentierten die zwölften Klassen – in fließendem Spanisch. Zum Glück stellten sie das Thema auf deutsch vor, denn dem Text hätte man ohne Sprachkenntnisse nicht folgen können.

Aber dem „el Alphabeto“ der siebten Klassen konnte jeder folgen, denn die Schüler zeigten jeden Buchstaben und nannten dazu ein Land oder eine Stadt. Die elften Klassen analysierten den Text zu einer Ballade aus Chile und erläuterten den sozialen und politischen Hintergrund des Textes.

 

Brauchtum Piñata

Zum Abschluss wurde einem Geburtstagskind noch spanisches Brauchtum zuteil: Mit verbundenen Augen schlug der Schüler mit einem Besenstiel ein aufgehängtes Pappmachee-Tier herunter, das mit Süßigkeiten gefüllt war. Der Brauch nennt sich Piñata. Organisatorinnen des Abends waren die Spanisch-Lehrerinnen Constance Kurschat, Heike Rehbein, Patricia Hernandez-Schiller, Christine Siemes und Sigrid Lindner-Kupke. (rö, 17.10.2011)

 

 

 

Mehr Fotos zu diesem Thema gibt es auf www.hna.de/uslar

 

+++ Graben für Umweltschule +++

Am Gymnasium in Uslar bepflanzen die Schüler eine Böschung am Schulhof neu

Uslar. Hohe Fichten standen früher an der Böschung zum Schulhof des Uslarer Gymnasiums. Damit es im nächsten Jahr an dieser Stelle grünt und blüht, greifen in diesen Tagen Schüler der achten, elften und zwölften Klassen zur Schaufel.

 

Pflanzaktion: 1200 Bodendecker und Stauden müssen in die Erde. In der ersten Arbeitsschicht griffen 14 Elftklässler des Gymnasiums Uslar zur Schaufel, um die einst mit Fichten bewachsene Böschung neu zu gestalten. Foto:  Schmidt-Hagemeyer

Insgesamt 1200 Pflanzen -Sträucher, Bodendecker und Stauden - müssen in die Erde. Den Anfang machten 14 Schüler des elften Jahrgangs. Unterstützung bekamen sie von Mark Schiller, der als Landschaftsgärtner für den Landkreis Northeim arbeitet und einen Pflanzplan vorbereitet hatte. Auf Anleitung des Landschaftsgärtners wurden die Töpfe mit den Jungpflanzen auf der Böschung verteilt, dann griffen die Schüler zum Spaten.

Mit dabei war auch Lehrer Wolfgang Röttger, der am Gymnasium für das Konzept Umweltschule verantwortlich ist. Eines der beiden zwischen 2009 und 2011 umgesetzten Projekte ist Streuobstwiese „Petershöhe“. Lerngruppen haben die vorkommenden Arten bestimmt und kartiert. Außerdem werden nach wie vor Äpfel geerntet und verwertet. Eine Gruppe fahre bald wieder zum Saften, berichtete Lehrer Röttger. „Der Saft wird dann in der Mensa ausgeschenkt.“

Klima und Energie

Außerdem haben sich die Gymnasiasten seit 2009 mit dem Themenfeld Klima und Energie auseinander gesetzt. Es gab einen Aktionstag, Workshops und Vorträge. Eine Arbeitsgruppe hat den Plan entwickelt, die Schule mit einer Fotovoltaik-Anlage auszustatten. Um diese Idee zu realisieren, wurde inzwischen ein Förderkreis gegründet.

Für die gelungene Umsetzung der Projekte wurde das Uslarer Gymnasium vor einigen Monaten als „Umweltschule in Europa“ zertifiziert. Ziel der Ausschreibung der europäischen Umweltstiftung F.E.E.E. (Foundation for Enviromental Education of Europe) ist die Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Das Projekt Umweltschule ist kein Wettbewerb: Alle Schulen können die Auszeichnung erhalten, wenn sie ein selbstentwickeltes Konzept zur Verbesserung ihrer Umweltverträglichkeit umsetzen. Gegenwärtig beteiligen sich europaweit über 4000 Schulen, in Deutschland sind es bislang 600.

Am Ende des Bewerbungszeitraums 2009 bis 2011 wurden in Niedersachsen zusammen mit dem Uslarer Gymnasium 167 Schulen ausgezeichnet. Der Titel „Umweltschule in Europa“ ziert auch eine Flagge, die den Uslarern zusammen mit einer Urkunde übergeben wurde. (shx, 07.10.2011)

  

 

 

+++ Spanischer Abend +++

 

+++ Dankeschön allen Beteiligten +++

Gymnasium Uslar, Schulleiter

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und liebe Kolleginnen und Kollegen!

Der Umwelt- und Sponsorentag vom 16.09.2011 war ein erfreuliches, fröhliches und in vieler Hinsicht erfolgreiches Ereignis für unsere Schule. Damit meine ich nicht nur den finanziellen Aspekt und die große Summe, die dem Förderverein für die Fotovoltaikanlage zur Verfügung gestellt werden kann. Durch die sportlichen Aktivitäten der Schulgemeinschaft einschließlich der Eltern/Sponsoren und die gute Stimmung ist unser Umweltprojekt auch greifbarer geworden, denn viele haben sich nun darum bemüht. Für den Förderverein und die Schule ist das eine Verpflichtung, auf diesem Kurs weiter zu „laufen“.

Die Umweltstationen und das originelle gemeinsame Essen waren mehr als nur ein Begleitprogramm. Sie haben wichtige Akzente für die Gestaltung und den Gesamteindruck dieses Tages gesetzt. Mein Dank gilt daher den Kollegen und Kolleginnen sowie ihren Schülern, die mit Ideen, Vorbereitung und Standbesetzungen die Stationen ermöglicht haben. Meine Anerkennung möchte ich allen Läufern und Läuferinnen aussprechen. Nicht zuletzt danke ich allen, die sich um Sponsoren bemüht oder selbst gesponsert haben. Wenn wir gemeinsam so weiter-machen, werden wir das Projekt bald verwirklichen können.

Übrigens werden die Urkunden für die Läufe demnächst in einer Schülervollversammlung überreicht.

 

Dr. Weinreis, 23.09.2011

 

 

+++Umwelt- und Sponsorentag am Gymnasium mit 500 Teilnehmern+++

Uslar. Damit hatte wohl niemand gerechnet: Beim Umwelt- und Sponsorentag am Gymnasium Uslar zugunsten der geplanten Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule starteten so viele Läufer und legten Runde um Runde zurück, dass durch die vorher verabredeten Sponsorzusagen schätzungsweise 10.000 Euro

Diese erfreuliche Bilanz zog Schulleiter Dr. Hermann Weinreis, auch im Namen des Fördervereins. Er sprach von einem guten Tag für die Schulgemeinschaft, einem nachhaltigen Tag für die Umweltschule und einem erfreulichen Tag für die Photovoltaikanlage.

Schüler, Lehrer, Eltern, Förderverein und Sponsoren sorgten für eine Teilnehmerzahl von 500. Sie legten auf dem 700-Meter-Rundkurs um die Schule 3700 Kilometer zurück, 300 Kilometer kamen beim Orientierungslauf hinzu. Im Durchschnitt ist jeder Teilnehmer zehn Runden gelaufen, ergibt sich aus den Ergebnissen, berichtete ein begeisterter Schulleiter. Das imposante Ergebnis komme aber vor allem zustande, weil so viele deutlich mehr als zehn Runden gelaufen sind. Den Rekord stellte dabei Claudius Tschentscher (Uslar, Klasse 8 b) auf, der 40 Runden absolvierte (siehe Ergebnisse).

Die Stimmung an der Strecke war wie in einem Stadion. Die Läufer wurden angefeuert, teilweise gab es sogar eine La-Ola-Begeisterungswelle. Schüler liefen für Lehrer, Lehrer für Schüler, berichtete der Schulleiter, darüber hinaus waren die Schüler sehr fleißig beim Werben von Sponsoren: Einige hatten Zusagen von sechs Geldgebern.

Überhaupt war die Beteiligung aus der Elternschaft und der Firmen- und Geschäftswelt sowie aus dem Kreis der ehemaligen Schüler sehr groß. Hinzu kamen viele große Spenden, berichtete Dr. Weinreis. Er lobte „die tolle Grundstimmung“ bei der Veranstaltung. Das habe dem Gemeinschaftsgeist gut getan und natürlich dem Projekt Photovoltaikanlage.

Bisher kalkuliert die Schule, die dabei von einem Förderverein unterstützt wird, mit Kosten von 17 000 bis 21 000 Euro für die Anlage. Mit dem prognostizierten Ergebnis vom Umwelt- und Sponsorentag liege man schon bei der Hälfte.

Beim Sponsorenlauf war Sportlehrer Wilhelm Holz mit der Organisation betraut und bekam ein Lob für die professionelle Arbeit. Lob gab es zudem für Wolfgang Röttger, der zuständig war für die vielen Stationen bei der Darstellung des Gymnasiums als Umweltschule und die Organisation des gesamten Tages, sowie für Walter Tschäpe, der für die Verpflegung verantwortlich zeichnete und das unter den Vorgaben ökologisch und regional mit den Firmen Beckmann und Otte löste.

Beim Umwelttag beteiligten sich außerdem mit Informationsständen die hiesigen Firmen Wilksch-Ellies (Schönhagen) und NovaTec Elektronik (Vahle). (fsd, 21.09.2011)

 

Ergebnisse: Claudius Tschentscher mit 40 Runden vorn

Sieger beim Sponsorenlauf am Gymnasium Uslar ist eindeutig Claudius Tschentscher aus Uslar aus der Klasse 8 b: Er legte 40 Runden zurück, das sind bei dem 700-Meter-Rundkurs 28 Kilometer.

Danach folgten Erik Fasse (Delliehausen/8 b), Malte Wodarz (Wiensen/6 b) und Eric Molthan (Hardegsen/7 a) mit jeweils 34 Runden. Das entspricht 23,8 Kilometern. Beachtlich sind die Ergebnisse der beiden Fünftklässler David Koch (5 a) und Jasper Hölzchen (5 c/beide Uslar), die 32 Runden absolvierten.

Beim gleichzeitig angebotenen Orientierungslauf erzielte Simeon Bode (Fürstenhagen) aus der 9 a mit 34 Runden und 20 angelaufenene Posten das beste Ergebnis.

Auch Eltern wie Christian und Annette Tschentscher, gleichzeitig Sponsoren, legten sich ins Zeug: Tschentschers schafften zusammen 20 Runden. (fsd)

 

 

 

 

 

 

 

+++ Spenden-Lauf für Solaranlage +++

 

Ein Umwelttag mit Spenden- und Sponsorenläufen zugunsten der auf dem Dach der Schule geplanten Photovoltaikanlage findet am Freitag, 16. September, am Gymnasium in Uslar statt.

Für das Solar-Projekt wurde im Mai ein Förderverein gegründet, der unter anderem für den Bau und den Betrieb der Anlage zuständig ist. Um die Kasse des Vereins so zu füllen, dass die ersten Aufträge bald vergeben werden können, bitten Schule und Verein die Uslarer Geschäftsleute und Betriebe, die Eltern, Lehrer und nicht zuletzt die Schüler darum, sich finanziell und sportlich für die umweltschonende Energiegewinnung einzusetzen.

Geplant sind am Freitag 16 Stationen zum Thema Umwelt von der Streuobstwiese über ein Regenwald-Projekt in Costa Rica bis zur modernen Umwelttechnologie unter anderem am Beispiel der Solaranlage, die von Schülern und Lehrern erstellt werden.

Zwischen 14 und 16 Uhr sind Gäste willkommen. Sie speziell können die Läufe von Schülern rund um das Gymnasium mit einem beliebigen Betrag sponsern, der auf das Konto des Fördervereins geht.

Es besteht auch die Möglichkeit, selbst zu laufen. Die Länge des Kurses (auch Orientierungslauf ist möglich) beträgt 700 Meter.

Ab 11 Uhr bereits laufen die Schüler in Klassen und Kursen für Beiträge, die sie zuvor für die Anlage eingeworben haben. Schulleiter Dr. Hermann Weinreis erhofft sich von diesem Tag eine namhafte finanzielle Unterstützung für den Bau der Anlage, aber „auch einen starken Impuls für den Umweltgedanken am Gymnasium Uslar“. Dazu passt nach seinen Angaben, dass die Schule am morgigen Donnerstag, 15. September, zum zweiten Mal das Zertifikat „Umweltschule in Europa“ verliehen bekommt. Die Auszeichnung wird für zwei Jahre auf Grund bestimmter ökologischer Kriterien vergeben und war dem Gymnasium Uslar erstmalig 2009 verliehen worden.

Eine der Stationen am Umwelttag wird dem Bericht über die Auszeichnungsveranstaltung, die im Natur-Erlebniszentrum der Heinz-Sielmann-Stiftung in Duderstadt stattfindet, und dem Thema im Allgemeinen gewidmet. (red/fsd, 14.09.2011)

  

 

 

 

 

 

+++ Pionier des neuen Systems +++

 

Entlassung des Doppeljahrgangs G am Uslarer Gymnasium: 151 Abiturienten

Uslar. Beim Jahrgang G am Gymnasium Uslar ist alles anders. Grund ist der Doppeljahrgang, der Übergang vom Abitur nach Klasse 13 zum Turbo-Abi nach zwölf Jahren. Zwei Jahrgänge bedeutet doppelt so viele Abiturienten: 151 schafften, wie berichtet, die allgemeine Hochschulreife.

Zwei Jahrgänge bedeutet auch Platzbedarf. So fanden die offizielle Entlassung am Freitag ebenso wie der Abi-Ball am Samstag in der Gymnasium-Sporthalle statt. Schulleiter Dr. Hermann Weinreis zeigte sich bei der Begrüßung beeindruckt über das volle Haus: „Die Halle war noch nie so schön und so voll besetzt.“

Die Entlassungsfeier musste straff organisiert sein: Dafür bekam das Organisationsteam um Denise Sommer nicht nur vom Schulleiter Lob. Schulleiter Weinreis sagte, wie es zum Doppeljahrgang kam: durch die Abschaffung der Orientierungsstufe, das Zentralabitur und die neu geordnete Oberstufe.

Den Jahrgang G nannte Weinreis „Pionier des neuen Systems“. Der Jahrgang habe das Schulleben bereichert. „Ihr werdet uns fehlen“, so der Schulleiter.

 

Immer neugierig bleiben

Bernd Homeyer war der Redner-Star des Abends. Die Abschiedsworte des Lehrers waren beste Unterhaltung und machten zudem nachdenklich. Er hatte Bob Dylans Lied „Forever young“ als Abschiedslied ausgesucht und übertrug nach dem umjubelten Liedvortrag die Aussagen aus dem Lied auf den Jahrgang: Die Abgänger sollten nicht zu sehr dem Lifestyle verfallen, jedoch immer neugierig bleiben. Es kam auch Kritik am System: Die Reform der Oberstufe fördere eine immer breitere Halbbildung, „Querdenker und Widerspruchsgeister sind nicht mehr erwünscht“.

Jeanette Clément und Dr. Friederike Kaiser bedauerten im Namen der Eltern, dass die beiden Jahrgänge „Versuchskaninchen“ waren und forderten einen offeneren Umgang und mehr Kommunikation am Gymnasium. Zu den Schülern sagten sie: „Wir sind mächtig stolz auf euch.“

Für die Schüler legten Clara Clément und Justus Guericke ihre „Abrechnung“ vor: „Die letzten zwei Jahren waren kein Wunschtraum: Viele Leute und kaum Kompromisse.“ Aber alle hätten sich arrangiert und seien zusammengewachsen. Kritik gab es an der Notenvergabe, und eher ironisch wurde bemängelt, dass die Abiturienten nicht gelernt hätten, einen Lebenslauf zu schreiben oder sich bei einer Autopanne selbst zu helfen. Uslars stellvertretender Bürgermeister Wilhelm Pape-Lange wünschte sich vor allem, dass möglichst viele Abiturienten nach ihrer Ausbildung wieder zurückkehren und für eine gute Zukunft der Region sorgen. (fsd, 26.06.2011)

 

 

+++ Gymnasium: Jahrgang G schenkt Gänse +++
USLAR. Tierische Überraschung für Schulleiter Dr. Hermann Weinreis und Mittelstufenkoordinatorin Renate Möller vom Gymnasium Uslar: Für sie steht heute, Donnerstag, ein Gänsepaar auf dem Schulhof bereit.
Die beiden possierlichen Tierchen sind in einem kleinen Gehege mit Häuschen untergebracht und ein Geschenk vom gerade verabschiedeten Doppel-Abitur-Jahrgang G.
Der grüßt mit seinem Schlachtruf: Abi – Tur. (fsd, 30.06.2011)

 

 

 

 

 

 

 

+++ 30 Mal Eins vorm Komma +++

Gymnasium Uslar entlässt seine Abiturienten: 151 schaffen die Hochschulreife

 

USLAR. Am Gymnasium Uslar sind gestern die Abitur-Zeugnisse verteilt worden. 151 Schüler schafften die allgemeine Hochschulreife, sieben die Fachhochschulreife.

Schulleiter Dr. Hermann Weinreis (Eschershausen) zeigte sich mit den Noten sehr zufrieden. 30 der Abiturienten aus dem Doppeljahrgang erreichten die Note eins vor dem Komma (das sind 20 Prozent), 84 eine zwei vor dem Komma (56 Prozent) und 37 eine drei (25 Prozent). Das bedeutet einen mittlere Durchschnittsnote von 2,49. Die offizielle Entlassungsfeier begann am Freitag um 17 Uhr in der Gymnasium- Sporthalle.

Hier die Namen der Abiturienten des Jahrgangs 2011:

Lana Abdallah, Sarah Achami, Rouven Bensemann, Alexander Bernwald, Daria Bernwald, Sina Bliedung, Moritz Braun, Alina Engel, Kim Saskia Foerster, Lea Friedrich, Lisa Geise, Kevin George, Joachim Benjamin Gnadt, Natascha Gretschel, Katrin Grodzki, Monika Grodzki, Merle Hennecke, Kim Maurice Hirschmeier, Denis Kiffer, Georgios Kiparissoudis, Isabel Kirchhoff, Fabian Krudewig, Jens Krumsieck, Anna-Lena Kunzmann, Florian Landskron, Tobias Landskron, Sina Leuschen, Melanie Lyga, Matthias Markworth, Bastian Martino, Daniel Meyer, Birk Mumme, Viet Duc Nguyen, Caroline Ossowski, Jennifer Paulik, Jennifer Reinhold, Jakob Reiter, Janina Renk, Thomas Rustemeyer, Frederike Schift, Nora Schilke, Miriam Schulz, Dominik Schulze, Sina Sieck, Jonathan Siedler, Melody-Tiffany Taube, Shaolin Tran, Philipp Urban, Nadja Vogt, Anna-Lena Warnecke, Lena Wegener (alle Uslar); Dorian Borchert, Roxanne Borchert, Alexandra Damaris Brecht, Lutz Kramer, Philipp Melching, Tabea Melching, Maja Catherine Menck, Laura Rohdich (alle Ahlbershausen); Stephanie Mitbauer, Jan Polnau, Christin Riemenschneider, Falk Lennart Schellenberg (alle Allershausen); Lukas Bauer, Ilka Hartje, Manuel Kemner, Hannah Stegman (alle Bollensen); Arne Kolisch, Marlene Schneider, Benjamin Schönhütte (alle Dinkelhausen); Jan-Eric Borchert (Delliehausen); Kevin Niedermeyer, Maren Sobotta, Franziska Wolkenhauer (alle Eschershausen); Lina Isabella Georgi, Felix Schilling, Camillo Schrimpf (alle Fürstenhagen); Hans-Christian Hilke, Clemens Schulze (beide Gierswalde); Felix Ahlborn, Sebastian Deisel, Christofer Kraut, Florian Weber (alle Kammerborn); Sarah Elias (Offensen); Markus Ahrend, Jan Bode, Ben Fotheringham, Jana Schulze, Ann-Katrin Striegan, Inga Wielert (alle Schlarpe); Tamara Herbold, Peter Hühne, Nadine Klodner (alle Schönhagen); Anika Bilitz, Clara Josefine Clément, Elsa Charlotte Clément, Maike Gattermann, York Felix Krause, Marie Scheidemann, Michel Tesmar (alle Schoningen); Annemarie Beyer, Moritz Bösenberg, Fabian Brandt, Elena Klett, Norina Koch, Roy Matysik, Milena Ritter (alle Sohlingen); Robin Eichmann, Jakob Linkmann (beide Vahle); Matthias Bötte, Denise Sommer (beide Verliehausen); Marcel Heinrich, Luisa Herrendorf, Maike Kühn, Niklas Wemheuer (alle Volpriehausen); Hannah-Lena Ruß (Amelith); Sarah Ellen Hötl, Jana Mordmüller, Laura Wielert (alle Wahmbeck); Johanna Borchert, Ines Brauns, Jörn Brauns, Laura Sophie Ebert, Maja Houseman, Janis Loewe, Kristin Nolte, Johannes Proebsting, Cora-Sophie Speßhardt, Tobias Wiechers (alle Bodenfelde); Patricia Katowiec, Myléne Nückel, Manuel Pape, Lena-Arabell Remhof (Lippoldsberg); Lukas Fricke, Marius Koch, Alice Mierswa, Lara Schnadhorst, Ronja Schormann, Silja Wieszt (alle Vernawahlshausen); Marius Herbold, Tobias Wellhausen (beide Arenborn); Tamara Jörn, Mona Wenzel (beide Heisebeck); Marcel Dreyer, Justus Guericke, Lena Henne, Niklas Herwig, Joana Leibecke, Moritz Leibecke, Dennis Roloff, Marcel Stucke, Anja Westermann (alle Oedelsheim); Lukas Hellwig (Ellierode); Stella-Maria Antoniades, Robin Bastian, David Fischer, Sarah Jörn und Lena Biallowons (alle Wiensen). (tu, 25.06.2011)

 

+++ Felix ist Mathe-Champion +++

 

Gymnasiast rechnet in der Nationalmannschaft gegen Österreich und die Schweiz

Uslar. Felix Drese mag Tischtennis, Orientierungslauf und logisches Denken. In Mathematik ist der 13-jährige Schüler der Klasse 7 a des Gymnasiums Uslar sogar so gut, dass er zu den sieben besten unter 110 000 teilnehmenden Schülern der siebten Klassen am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ gehört. Sein Preis: Ein Platz in der deutschen Nationalmannschaft beim Dreiländerkampf gegen Österreich und die Schweiz vom 23. bis 26. Juni in Bad Waldsee.

 

Mathe-Champion: Der 13 Jahre alte Uslarer Gymnasiast Felix Drese aus Polier. Foto: Porath

 

Für die Uslarer Gymnasiasten sei die Teilnahme an dem Wettbewerb für alle Schüler der Klassenstufen fünf bis neun auf Beschluss der Fachkonferenz verpflichtend, berichtet der Fachobmann Mathematik, Mathias Helbing.

 

Lieblingsfach

In diesen Jahrgängen stehe der Spaß an der Mathematik noch im Vordergrund, die Schüler würden deshalb gerne teilnehmen und seien leicht zu motivieren. Das war bei Felix gar nicht weiter nötig, denn Mathe ist das Lieblingsfach des Schülers, der mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern in Polier wohnt. „Es gibt Mitschüler, die besser in Mathe sind als ich“, sagt Felix, der mit Sudoku, Logik-Spielen und Aufgaben aus dem Wettbewerb des vergangenen Jahres trainiert hat. Um die Aufgaben richtig zu lösen brauche man außerdem Fantasie und Intuition. Ein weiterer Lösungstipp des Mathe-Asses lautet, sich die Aufgaben bildlich vorzustellen oder selbst Skizzen zu machen, mit denen man sich eine Aufgabe veranschaulichen kann.

Für Schulleiter Dr. Hermann Weinreis ist Felix’ Bestleistung, die einem ersten Platz in der Klassenstufe 7/8 entspricht, ein gutes Zeichen für die Leistungsfähigkeit und Motivation von Schülern. Deshalb nehme die Schule auch gerne an Wettbewerben teil. Hermann Weinreis: „Das ist eine eindrucksvollere Art, die Leistungsfähigkeit von Schule darzustellen, als durch ein nüchternes Ranking.“

Neben Felix Drese war das Gymnasium Uslar mit weiteren Schülern erfolgreich bei dem Mathe-Wettbewerb. Zweite Preise in ihrer jeweiligen Klassenstufe gewannen Michel Groppe (Klasse 5 b) und Til Schräder (6 b).

Dritte Preise gingen an Philipp Müller und Johannes Brecht (beide 5 a), Justin Chmiel (5 c), Hannah Dickhut (6 b), Hendrik Grebe (7 c), sowie Jonas Bauer, Jan Hartje und David Szyika (alle 8 c). (yp, 24.06.2011)

  

 

 

+++ Seminarfachausstellung TWO IN ONE +++

 

Am 29. April 2011 fand im Museum Uslar die Ausstellungseröffnung „Two-in-one“ des Seminarfachkurses „Design“ statt. Der Kurs stellte in dieser Ausstellung seine Designobjekte vor, die von den Schülerinnen und Schülern als Abschlussarbeit des zweijährigen Seminarfaches entworfen und gebaut worden waren.

Der Clou der Gegenstände lag in deren Bi-Funktionalität; jedes dieser Objekte erfüllte also zwei Funktionen. So wurde ein Schlitten durch wenige Handgriffe in eine Kinderwiege oder ein Schuhregal umgebaut, aus Umzugskartons entstand ein ganzes Regal, Wanderbekleidung ließ sich in wenigen Minuten in ein richtiges Zelt verwandeln.

Die große Herausforderung, die als Aufgabe am Anfang des 4. Semesters stand, wurde von den Schülerinnen und Schülern des Seminarfachkurses angenommen und mit viel Fleiß und Kreativität bewältigt. Die Besucher der Ausstellung dankten es ihnen mit Applaus, Lob und großem Staunen. (Fotos: Justus Guericke) 

 

 

+++ Tag der offenen Tür am Gymnasium Uslar -
ein voller Erfolg +++
 

 

Am Gymnasium Uslar fand am Freitag, 27. Mai 2011, von 14.00 bis 18.00 Uhr der diesjährige „Tag der offenen Tür“ statt.

 

Das Gymnasium präsentierte seine Vielfalt durch Vorführungen der unterschiedlichen Arbeitsgruppen, Präsentation der Arbeitsergebnisse aus Wahlpflichtkursen, Probeunterricht in den zweiten Fremdsprachen Latein und Französisch,  Mitmachunterricht in den 5. Klassen - ein Kaleidoskop über die Arbeit und das Schulleben am Gymnasium Uslar. Daneben informierten die Arbeitskreise Badeland und Photovoltaik-Anlage über ihre Ziele. Der diesjährige Abiturjahrgang unerstützte die Eltern bei der Versorgung des leiblichen Wohls - Herzlichen Dank allen Beteiligten.

Der Dank gilt aber auch den vielen Besuchern, die dem Tag der offenen Tür erst zu einem Erfolg verhelfen. Das große Interesse spiegelt zum einen wider, wie verbunden viele Eltern, Ehemalige und Freunde des Gymnasiums mit der Schule sind, zum anderen aber auch die Neugier, welche Arbeit und Angebote leistet das Gymnasium.

 

 

+++ Zirkusprojekt zu Gast +++

Uslar. Ein Zirkusgastspiel in der Schule ist ungewöhnlich. Eins mit mittelamerikanischen Straßenkindern ist etwas Besonderes. Das erlebten Jungen und Mädchen der Sollingschule, der Albert-Schweitzer-Förderschule und des Gymnasiums beim Auftritt des Zirkus Cicero FantazzTico in der Gymnasium-Sporthalle.

Für den Zirkus war Uslar die erste Station seiner dreimonatigen Europatournee. Im Mittelpunkt steht die Geschichte über die Entstehung der Menschheit aus Sicht der Eingeborenen. Der Zirkus kommt aus San Isidro de El General in Costa Rica und ist dort im Verein Vida Nueva angesiedelt. Das Programm bietet Akrobatik, Jonglage, Clownerie und mehr. Die Besonderheit: Der Zirkus gilt als eins der bedeutensten Kinder-Zirkus-Projekte der Welt, das ausschließlich von freiwilligen Helfern und von Spenden getragen wird.
Dem Zirkus gehören Kinder aus den ärmsten Vierteln San Isidros, einer Stadt im Süden Costa Ricas, an, die unter schwierigsten Verhältnissen aufwachsen müssen, und die unglaubliche Leistungen bringen, heißt es über das außergewöhnliche Projekt: „Für die Kinder ist der Circo FantazzTico ihr Ausweg, ihre Möglichkeit, aus ihrem Leben etwas zu machen, ihrer Jugend einen Sinn zu geben, etwas mehr von der Welt zu sehen als die meisten anderen Jugendlichen San Isidros, und durch Training, Talent und harte Arbeit Fähigkeiten zu entwickeln, von denen sie unter Umständen später leben können.“
Untergebracht war der Kinder-Zirkus in der Halle der Albert-Schweitzer-Schule. Bei dem Gastspiel in Uslar belohnte das Schüler-Publikum die gelungenen Vorführungen immer wieder mit Szenenapplaus. (fsd)

 

 

+++ Bestseller-Autor Thomas Thiemeyer besuchte Gymnasium Uslar +++

 

Am Mittwoch, dem 13. April 2011, besuchte Best­seller-Autor Thomas Thiemeyer das Gymnasium Uslar und las vor rund 110 Schülern der siebten Klas­sen im Forum.

Die Schüler bereiteten sich intensiv auf den Besuch des Autors vor. Zum einen hatten sie den Roman ,,Der Palast des Poseidon“, den zweiten Teil der Reihe ,,Chroniken der Weltensucher“ gelesen, zum anderen gestaltete jede Klasse ein eigenes Projekt zum Thema des Buches. Thiemeyer sagte im Interview, es sei noch nie vorgekommen, dass sich eine Schule so intensiv mit seinem Buch beschäftigt habe.

 

Die Lesung wurde von einer Moderatorin  begleitet, die über den Le­benslauf des Autors berichtete und erzählte, wie er zum Schreiben kam. Danach hielt Thiemeyer eine Lesung aus dem zweiten Teil sei­ner Jugendbuch-Reihe. Anschließend stellte er den ersten Teil der ,,Chroniken der Weltensucher“ mit dem Titel “Die Stadt der Regen­fresser“ vor. Später bekamen die Schüler Zeit, dem Autor selbst Fra­gen zu stellen. Besonders interessierte die Schüler die Frage, wie viele Teile der Bücherreihe der Autor  noch schreiben werde. Thiemeyer antwortete, es würden noch drei weitere Teile erscheinen, der nächste bereits im Juni. Zum Schluss ließen sich die Schüler nach der neunzig Minuten dauernden Veran­staltung ihr Buchexemplar vom Autor persönlich sig­nieren.

 

 

Laura Heese, 7a

 

+++ Mit den Finnen in die Seile +++

Schüleraustausch am Gymnasium Uslar mit Rahmenprogramm und deutschem Alltag

Uslar. Am Gymnasium Uslar hieß es wieder „Tervetuloa Uslariin“. Das ist der Willkommensgruß in Uslar auf Finnisch. Denn 23 finnische Schülerinnen und Schüler besuchten das Gymnasium und verbrachten eine Woche im Solling.

 

Schaut her: Ein Programmpunkt beim Schülerraustausch mit Finnland war der Besuch des Hochseilgartens in Silberborn, hier präsentieren sich drei Gastschülerinnen vor einem Hindernis. Foto: nh

Sanna Benamar und Tiia Pulkkinen leitete die Gästegruppe vom Partnergymnasium in Lohja, die in Gastfamilien untergebracht waren. Das Kennenlernen war einfach, denn die Schülerinnen und Schüler hatten sich schon vorher über das Netzwerk Facebook und über Kontakte per Handy-SMS kennengelernt.

Die Gäste aus Finnland nahmen zum einen am Unterricht teil, zum anderen gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit einer Exkursion nach Wolfsburg zum VW-Werk und ins Wissenschaftsmuseum Phaeno. Außerdem besuchten sie den Hochseilgarten in Silberborn und den Wildpark Neuhaus.

Glücklicherweise spielte das Wetter mit: Es herrschten fast sommerliche Temperaturen, so dass die Gäste ihre Wintersachen im Koffer lassen konnten. Die finnischen Gäste lernten in ihren Gastfamilien den deutschen Alltag kennen und unternahmen private Ausflüge in die Umgebung. Sie fühlten sich gut aufgehoben und ausgesprochen wohl, berichten Werner Schladerbusch und Katrin Fenz für die Gastgeber. Sie sind die Organisatoren des Austausches.

Erstaunt über Bäckereien

Es ist nach ihren Worten „immer wieder überraschend zu sehen und zu erfahren, was den finnischen Schülern in Deutschland auffällt.“ So waren sie beispielsweise begeistert von der Zahl und dem Angebot der Bäckereien in Deutschland; italienische Eisdielen weckten ebenso Interesse wie die für finnische Verhältnisse niedrigen Preise für Obst und Gemüse sowie der alkoholischen Getränke. Dass in Deutschland noch öffentliche Telefonzellen existieren, erregte ebenso ihr Erstaunen wie die Tatsache, dass es in Deutschland auf den Autobahnen im Prinzip keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.

Die Woche brachten Gäste und Gastgeber untern einander näher, denn beim Abschied flossen sogar Tränen. Aber es tröstete, dass die Schüler des Gymnasiums Uslar Mitte August den Gegenbesuch antreten werden. Der Schüleraustausch mit Finnland ist ein fester Bestandteil des Schullebens am Uslarer Gymnasium, heißt es. (fsd,  21.05.2011)

 

 

+++ Tour d'Energie 2011 +++ 

Bei dem Radrennen Tour d'Energie am Sonntag, den 8. Mai 2011, trat das Team des Gymnasiums Uslar zum zweiten mal in Folge an: 

  

 

Die vierzehn Teilnehmenden Lennard Ellermeyer, Jonas Schulze, Dominik Franke, Sebastian Kairat, Mario Kumpart, Herr Nolte, Herr Schlichting, Herr Seven, Herr Tschäpe und Herr Weingarten (46km) sowie Moritz Bösenberg, Florian Kairat, Richard Schift und Frau Schwarzer (82km) fuhren bei schönstem Rennradwetter und unter tosendem Applaus ins Ziel ein. 

Mit diesen 14 Zieleinfahrten kam das Gymnasium Uslar bei der Schulwertung bei 12 angetretenen Schulen auf den fünften Platz. Eine Verbesserung ist also noch möglich: Im nächsten Jahr hoffen wir auf weitere TeilnehmerInnen, die dann ebenfalls diese Emotionen miterleben werden.

 

  

+++ Uslarer Gymnasium plant Verein zum Betrieb einer Solaranlage +++

Auf dem Mensa-Anbau der Einrichtung

Uslar. Eine Photovoltaikanlage soll das erste Projekt eines neuen Fördervereins des Uslarer Gymnasiums werden. Ziel des Vereins, der am kommenden Freitag gegründet werden soll, ist laut Schulleiter Dr. Hermann Weinreis „die Förderung von Erziehung und Bildung am Gymnasium Uslar“.

Der Verein soll helfen, auf dem Dach des vor zwei Jahren errichteten Mensa-Anbaus eine Photovoltaikanlage zu bauen und zu betreiben. Die Anlage solle zu Lehr- und Demonstrationszwecken errichtet werden und die Nutzung regenerativer, umweltfreundlicher Energien verdeutlichen, teilt Schulleiter Weinreis in einer Pressemitteilung mit.

Die etwa 20 Quadratmeter große Anlage soll eine Gesamtleistung von fünf Kilowatt Peak (entspricht 4000 Kilowattstunden) erbringen. Der Landkreis Northeim unterstütze das Projekt, sagt Schulleiter Weinreis, der zur Gründungsversammlung aufruft. Diese beginnt am Freitag, 20. Mai, um 16 Uhr in der Mensa des Gymnasiums.

Eingeladen sind Schüler, Eltern, Lehrer, Unternehmen, Einrichtungen und andere Interessierte, die sich dem Gymnasium oder dem Photovoltaik-Projekt verbunden fühlen.

Das Gymnasium, das den Titel „Umweltschule in Europa“ trägt, biete wegen der Ausrichtung der Dachfläche gute Voraussetzungen für das Projekt. Die Vorbereitungen und der spätere Betrieb der Anlage seien insbesondere für die Schüler ein wichtiger Lernprozess, ist Dr. Weinreis überzeugt. Deshalb sei die Gründung des Förderverein vorgeschlagen worden.

Als Mitgliedsbeitrag sind zwölf Euro jährlich im Gespräch. Der Entwurf der Vereinssatzung ist auf der Homepage der Schule nachzulesen: (shx, 19.05.2011)

 

 

 

 +++ Vom Schlitten zur Wiege +++

Uslarer Gymnasiasten eröffnen Ausstellung „Bi-funktionale Gegenstände“ im Museum

USLAR. Nicht nur Not macht erfinderisch. Dass sich Alltagsgegenstände auch mit Fantasie umfunktionieren lassen und das Ergebnis obendrein gut aussieht, zeigen 16 Schüler des Gymnasiums im Uslarer Museum.

Bis Mitte Mai werden dort „bi-funktionale Gegenstände“ gezeigt, die im Seminarfachkurs Design unter Leitung von Lehrerin Denise Paulus entstanden sind. Beim ersten Blick in die Ausstellungsräume fallen dem Besucher diverse Schlitten ins Auge. Erst beim näheren Betrachten wird klar, dass die Schlitten keine mehr sind, sondern Kinderwiegen oder Schuhregale.

 

Abschlussarbeiten

Alle Ausstellungsstücke wurden von den Schülern als Abschlussarbeit des zweijährigen Seminarfachkurses Design entworfen und gebaut. Dabei hatten die Schüler die Wahl zwischen vier Themen, wie die Kurs-Teilnehmerinnen Janina Renk und Mylene Nückel in ihrer Rede zur Eröffnung der Schau den Besuchern im Museum erklärten:

Sie konnten aus Umzugskartons ein Regal bauen oder praktische Wanderkleidung entwerfen, die ein Wanderer auch als Zelt nutzen kann. Die meisten Design-Schüler entschieden sich allerdings für den Schlitten als  Ausgangsobjekt und die Aufgabe, diesen mit wenigen Handgriffen in eine Kinderwiege beziehungsweise ein Schuhregal zu verwandeln. Wie das System funktioniert, können Besucher der Ausstellung auf Info-Tafeln, die neben jedem Objekt stehen, nachlesen.

Nach einem Sektempfang mit Buffet erklärten die Schüler am Eröffnungsabend den Besuchern ihre Arbeiten.

Zwei Jahre haben sie sich in ihrem Seminarfachkurs mit Design beschäftigt und während dieser Zeit auch Werbeplakate und ein Unternehmens-Logo entworfen sowie eine Facharbeit geschrieben.

Zum Abschluss entstanden die Objekte „Two-in-one“ (Zwei in einem), die bis zum 15. Mai im Uslarer Museum zu sehen sind.

Geöffnet ist die Ausstellung wie das Uslarer Museum jeweils dienstags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr.

(shx, 03.05.2011)

 

 

 

+++ Vortrag zu den Gefahren des Internets +++

Am Mittwoch, 13.04.2011, fand im Forum ein Vortrag zu den Gefahren im Umgang mit dem Internet statt. Die leider nur schwach besuchte Veranstaltung wurde von Moritz Becker, Referent des Vereins Smiley e.V., sehr anschaulich und unterhaltsam gestaltet. Der Verein smiley e.V. hat sich einen guten Namen durch kompetente, praxisnahe und leicht verständliche Vorträge und Workshops rund um die Gefahren im Internet gemacht. In dem Vortrag sollen diese Gefahren bewusst gemacht werden, für den Umgang mit persönlichen Daten und der Verletzung von Persönlichkeitsrechten sensibilisiert werden, gleichzeitig aber auch Schwellenängste und pauschale Verteufelungen abgebaut werden.

Nachdem die 6. und 7. Klassen in zweistündigen Workshops intensiv dazu gearbeitet haben, bestand nun für alle Interessierten, v.a. aber auch für die Eltern die Gelegenheit zur kostenfreien Teilnahme. Dabei wurde anschaulich über die Reize, Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Internets diskutiert, gleichzeitig gab es aber auch Tipps zur Sensibilisierung der Kinder und zur Stärkung der Medienkompetenz. So sollen junge Menschen in ihrer Neugier und der Suche nach Orientierung durchaus mit dem Internet und den sich dort bietenden Diensten leben und Erfahrungen machen, aber se sollen auch vor ganz schweren Fehlern bewahrt bleiben.

Der sicher in Erinnerung bleibende Abend schloss mit der Möglichkeit zum Fragenstellen. Ein besonderer Dank gilt der Volksbank Solling, die die Durchführung durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglichte.