+++ Oft fehlt Zivilcourage +++
Uslar. Der Widerstand gegen Adolf Hitler stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion am Gymnasium Uslar. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 – eine Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin und der Stiftung 20. Juli 1944“ im Forum der Schule. Gastgeber waren die Konrad-Adenauer-Stiftung und deren Bildungswerk.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Schulleiter Dr. Hermann Weinreis mit (von links) Studentin Annette von Schlabrendorff, Schüler Camillo Schrimpf, Dr. Klaus Jochen Arnold (Konrad-Adenauer-Stiftung), Dr. Axel Smend (Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944) und Lehrer Peter Reiter, der die Diskussion schulintern organisierte. Foto: nh
Dabei entwickelte sich nach Angaben von Schulleiter Dr. Hermann Weinreis eine zum Teil lebhafte Diskussion mit den Personen vom Podium und den Schülern der Jahrgänge 11 und 12/13. In Bezug zur Gegenwart sei festgestellt worden, dass auch heute oft Zivilcourage fehle und man zu viel Unrecht hinnehme.
Als eindrucksvoll schilderte Weinreis die Berichte beispielsweise der Studentin Annette von Schlabrendorff vom Podium über das Schicksal ihrer Vorfahren aus dem Widerstand, die Behandlung der Attentäter durch die Gestapo und vor dem Volksgerichtshof sowie über die Sippenhaft und Verfolgungen in den Familien.
Auf dem Podium saß unter anderem als Vertreter der Schülerschaft Camillo Schrimpf (Fürstenhagen, Jahrgang 13).
Deutlich geworden ist nach Angaben von Schulleiter Weinreis, dass die Menschen aus dem Widerstand zu ehren sind, weil sie sich gegen Willkür für Menschlichkeit eingesetzt und Werte wie Solidarität und Toleranz vertreten haben.
Der Bildungsauftrag der Schule bedeute, diese Werte zu vermitteln. Sie haben Vorbildcharakter. (03.09.2010, fsd)
+++ Einschulung am Gymnasium Uslar +++
84 neue Fünftklässler sind zum Beginn des neuen Schuljahres am Gymnasiums Uslar von Schulleiter Dr. Hermann Weinreis begrüßt worden. Sie hatten ihre Eltern und Verwandten mitgebracht, sorgten damit für ein volles Forum und fieberten aufgeregt der Einteilung in die drei Klassen entgegen. Neu ist dabei auch der Start der Ganztagsschule für die Klassen fünf und sechs.
Die neuen Fünftklässler wurden per Handschlag und mit einer Geschichte von Till Eulenspiegel begrüßt. Danach fand der erster Rundgang durch die Schule statt, während die Eltern weitere Informationen vom Schulleiter erhielten. Umrahmt wurde die Feier vom Schulchor unter der Leitung von Musiklehrer Klaus Kairat. Begonnen hatte der erste Schultag am Gymnasium mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Johannis-Kirche.
Bewährt hat sich nach den Worten von Dr. Weinreis am Gymnasium das Prinzip der Klassenlehrerteams mit zwei Klassenlehrern pro Klasse, das auch jetzt wieder berücksichtigt wurde. Darüber hinaus gilt als pädagogisches Konzept für den Anfang, dass an drei Einführungstagen der Unterricht meist bei den Klassenlehrern stattfindet. „Auf diese Weise,“ so der Schulleiter, „fördern wir die Bildung der Klassengemeinschaften, ermöglichen das Kennenlernen der neuen Schule und die Vermittlung grundlegender Arbeitstechniken.“ Ältere Schüler, die so genannte Patenschaften übernommen haben, betreuen die jüngeren im Jahrgang fünf. Bald folgt ein Wandertag.
Die Kinder kommen aus den Grundschulen Uslar, Schoningen, Volpriehausen, Sohlingen-Schönhagen, Oberweser, Wahlsburg und Hardegsen.
Schüler fördern Schüler
Neu in diesem Jahr ist das Angebot der Ganztagsschule am Gymnasium Uslar zu-nächst für die Jahrgänge fünf und sechs. In den beiden Stunden nach der Mittagspause können sich die Schüler dieser Jahrgänge freiwillig einwählen in das Programm „Schüler fördern Schüler“, in bestimmte Arbeitsgemeinschaften oder Kurse aus den Bereichen Künstlerisches Gestalten, Sport und Musik belegen. „Mit der Vertiefung des Unterrichts in Kleingruppen“, erläuterte Dr. Weinreis, „folgen wir einem Wunsch der Eltern.“
Die Arbeitsgemeinschaften wie Schulgarten und Bogenschießen sollen den besonderen Neigungen der Schüler entgegenkommen und die Kurse wie Mädchenfußball, das Erlernen eines Musikinstrumentes oder der kreative Umgang mit verschiedenen Materialien sollen individuelle Fähigkeiten fördern. Auch das Gymnasium müsse mit dem Konzept der Ganztagsschule noch Erfahrungen sammeln, sagt Schulleiter Weinreis: „Wir sind aber durch intensive Vorbereitung und das Investitionsprogramm Ganztagsschule recht gut aufgestellt.“ (yp, 10.08.2010)

Begrüßung im Forum: Zum Gymnasium Uslar gehen 84 neue Fünftklässler, auf dem Foto die Schüler der Klasse 5a und ihre Klassenlehrer Dr. Uta Skamel (Mitte) und Lothar Vaupel (rechts). Foto: bf
+++ Gymnasium Uslar verabschiedet 72 Schüler +++
Uslar. „Heute sind wir alle Jahrgang F.“ Schulleiter Dr. Hermann Weinreis strahlte, als er die 72 Schüler des zweiten Jahrgangs F in der Geschichte des Gymnasium Uslar vor Eltern, Großeltern und Geschwistern im Forum der Schule verabschiedete. Die Abgänger gaben sich in diesem Jahr ganz glamourös und trugen bordeaux-farbene Schärpen, auf die mit goldener Schrift der Name und das Logo des Gymnasiums gedruckt waren. In der Feier zeigten die Abiturienten ihr musikalisches Talent.
Weinreis dankte den Schülern für die Spuren, die sie in der Schule hinterlassen haben und wies auf den historischen Augenblick hin. Denn der Jahrgang F war der letzte, der die Orientierungsstufe besuchte und als Solitär nach 13 Jahren das Abitur ablegte. Die Kennung „Jahrgang F“ ergibt sich aus dem Brauch, die Jahrgänge nach dem Alphabet zu kennzeichnen.
Starke Außenwirkung
Der aktuelle Jahrgang sei ohne Skandale und Skandälchen durch die Zeit am Gymnasium gekommen und habe durch Aktionen wie das gemeinsam verfasste Buch eine starke Außenwirkung gehabt, lobte der Schulleiter: „Wir lassen Euch ungern ziehen, in zwischenmenschlicher Hinsicht.“
Als Lehrervertreter hielt Ansgar Weingarten eine Rede über die Schönheit, die Risiken und die Zukunft des Lernens. Er empfahl, lebenslanges Lernen als Haltung zu sehen, mit der man dem Leben entgegentreten könne.
Mutig und verrückt
Für die Eltern mahnte Brigitte Bittermann die Abiturienten: „Stehenbleiben gilt nicht.“ Und sie forderte sie auf, mutig und verrückt zu sein, alles anders zu machen als die Eltern und sich weder verbiegen noch unterkriegen zu lassen. „Achtet Euch selbst.“ Den Eltern sprach Bittermann ins Gewissen: „Eltern sollten eigene Wege zulassen. Schwierig wird das, weil man erst hinterher weiß, ob es der richtige Weg war.“
Als Vertreter der Abiturienten verglichen Regina Reglin und Carina Mascher die Phasen ihrer Schulzeit mit einer Seefahrt zur Fackel der Weisheit, in der sie vom Orientierungssegelschiff durch pubertäre Stürme fuhren, in Französisch fast kenterten, vom Zucker der Faulheit naschten und unterwegs den einen oder anderen Matrosen verloren. Der besondere Dank der Schüler-Vertreterinnen ging an die Familien, die die Segel immer wieder mit Wind gefüllt hätten und an den „Obernavigator“ Dr. Lothar Kupke, den Tutorenkapitän. (yp, 22.06.2010)

Die drei Besten (von links): Jannika Lossner (Durchschnitt 1,38), Christoph Bauer (1,0), Saskia Eichmann (1,0)
+++ Zwei Mal die Traumnote +++
Uslar. Das Abitur 2010 am Gymnasium Uslar ist geschafft. 72 Schülerinnen und Schüler traten an: 68 erreichten die allgemeine Hochschulreife, vier die Fachhochschulreife. Das teilt Schulleiter Dr. Hermann Weinreis mit.
Der diesjährige Abi-Jahrgang erreichte eine Durchschnittsnote von 2,38. Eine Schülerin und ein Schüler erreichten die Traumnote 1,0.
Hier die Namen der diesjährigen Abiturienten:
Aus den Uslarer Ortsteilen: Nikolai Albrecht und Hanh Huynh (beide Allershausen), Larissa Borchert (Ahlbershausen), Nico Breckerbohm (Bollensen), Jannik Bähr, Dominik Maslo und Mechthild Siegel (alle Dinkelhausen), Henrike Bittermann, Benjamin Niedermeyer, André Olschewski und Sarah Schormann (alle Eschershausen), Janina Kempe und Niklas Niemeyer (beide Fürstenhagen), Michelle Grützbach und Tobias Jessen (beide Kammerborn), Lena-Marie Brandt, Stefan Brandt, Sebastian Elsner, Robin Gundelach und Corinna Utermöhle (alle Schönhagen), Chris Eckhardt, Jannika Nathalie Lossner und Felix Riemenschneider (alle Schoningen), Svenja Hennecke (Schlarpe),
aus Uslar: Franziska Bäthe, Alena Bötte, Saskia Brauns, Julian Dräger, Stefanie Eichmann, Sebastian Fischer, Timna Friedrich, Lea Hanke, Anna-Lena Kirchhoff, Fabian Krudewig, Eva-Maria Mikutta, Milena Meier, Julia Plessmann, Olivia Poppe, Regina Reglin, René Riedke, Nina Sauder, Annika Schubert, Tabea Seidel, Mathilda Sobczak, Philip Sobczak, Ramona Warnecke und Nora Wünsche,
Saskia Eichmann (Vahle), Carmen Rebecca Horn, Carina Kappler, Helge Korengel, Christine Rüger und Alina Schönherr (alle Volpriehausen), Carina Mascher und Jan-Niklas Wilhelm (Wiensen),
aus Bodenfelde Torben Becker, Sascha Bunzendahl, Tobias Grote, Laura Nolte, Adrian Schwinge und Anna Szustek,
aus Lippoldsberg Christoph Bauer, Lara Böhnke, Ira Reitemeyer, Natalie Schröder und Stephanie Theinl,
aus Vernawahlshausen Tim Nickel und Lukas Don sowie Jasmin Lamers (Arenborn), Sarah Böker, Mirco Lange und Larissa Peyerl (alle aus Heisebeck). (red/fsd, 18.06.2010)
+++ Jahrgang L kehrte zurück +++
Uslar. Die Zeit des Wiedersehens war viel zu kurz: Auf diesen Nenner bringt Björn Petzke (Gierswalde) das Treffen von 32 Abiturienten des ersten Jahrgangs L am Uslarer Gymnasium. Zunächst haben sich die Ex-Gymnasiasten an der Weltkugel auf dem Schulhof getroffen. Die war früher ein Wahrzeichen der Schule und ist heute nahezu zugewachsen, hieß es. So dicht neben dem Schulanbau wirke sie wie ein Mauerblümchen.
Die früheren Schüler waren erstmals nach zwei Jahrzehnten wieder in dem Gebäude, in dem sie unterrichtet wurden. Gefreut haben sich die Ehemaligen darüber, dass auf einem der Flure noch ihre Silhouetten als Kunstwerk an der Wand zu sehen sind, die einst als Arbeit während einer Projektwoche entstand. Auch ihre Klassen- und Kursräume haben alle in Augenschein genommen und sich dabei an manch einen Streich erinnert.
Beim Beisammensein im Gasthaus Kohrs in Delliehausen feierten die ehemaligen Gymnasiasten bis weit nach Mitternacht, sagte Petzke. Er hatte das Wiedersehen mit Markus Stünkel (Hannover) und Martina Prinz (Delliehausen) organisiert.
Es war das vierte Treffen. Verabredet wurde, sich in fünf Jahren wiederzusehen - beim Jubiläum 25 Jahre nach dem Abitur. Bis dahin soll ein alter Videofilm von der inoffiziellen Abi-Feier zum Vorführen mit moderner Computertechnik vorbereitet werden.
Die weiteren Teilnehmer des Treffens waren: Michael Pfirrmann (Lübeck), Thomas Dörnte (Göttingen), Udo Littmann (Soest), Stefan Hoy (Kerpen), Michael Klöpper (Strasbourg), Michael Busch (Hardegsen), Matthias Weber (Nordstemmen), Sonja Reinhardt, geb. Pohl (Isernhagen), Jan Rossel (Lippoldsberg), Andreas Krüger, geb. Gerlts (Hannover), Claudia Beuger, geb. Schmidt (Merseburg), Ramina Fischer, geb. Mahjoub (Hannover), Sylvia Berndt, geb. Kohle (Uslar), Sandra Steinhaus (Pattensen), Viola Grabowsky, geb. Pape-Lange (Schoningen), Marion Engler (Schwalbach am Taunus), Stefanie Tünnermann, geb. Elster (Hessisch Oldendorf), Tanja Herbst, geb. Hinderlich (Vechta), Steffie Herwig (Hameln), Ursi Kaiser (Göttingen), Carmen Liefke, geb. Wiegmann (Offensen), Daniela Meroth, geb. Rien (Schoningen), Carolin Wirth (Hildesheim), Andrea Nickel (Lauenstein), Sabine Niehoff, geb. Kropatscheck (Hannover), Maren Teuteberg, geb. Röber (Wiensen), Kai Weber (Nickenich/Koblenz), Jens Rang (Bremervörde) und Svenja Weber (Schoningen). (jdx, 17.06.2010)
+++ 850 Schüler führten Regie +++
Projektwoche des Gymnasiums in Uslar endete mit einem Tag der offenen Tür
Uslar. Eine Premiere erlebte die Projektwoche des Gymnasiums Uslar, deren Ergebnisse die Schüler beim Tag der offenen Tür präsentierten: Alle Projekte fanden jahrgangsübergreifend statt und wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst organisiert und eigenverantwortlich geleitet.
Gleichzeitig hatten die Eltern und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen im Uslarer Land Gelegenheit, sich die Schule und ihr Angebot anzusehen.
850 Schüler waren an der Projektwoche beteiligt, bei der die Lehrer der Schule erstmals die Regie fast vollständig an die Schülerinnen und Schüler abgegeben hatten. Unter dem Motto „Vom Mittelalter bis zur Neuzeit“ hatten sie bereits im Herbst 2009 begonnen, die Themen und Projekte zu planen. Sechs Wochen vor der Projektwoche wurde bereits eine Stunde pro Woche in den Gruppen daran gearbeitet, diese zu realisieren.
Die Themenvielfalt war groß: Angefangen beim Bauerngarten und der Landbestellung in den verschiedenen Zeiten, Ernährung und Esskultur, Wohnverhältnisse im Mittelalter und heute, über den Fußball im Wandel der Zeiten, die Entwicklung der Mode und Musik, Erfindungen und Kinderspiele gab es rund 40 verschiedene Projekte.
Ganz praktisch erfuhren zum Beispiel die Teilnehmer der Projektgruppe Armbrust- und Bogenschießen, wie schwierig es ist, eine Armbrust oder einen Bogen zu bauen. Die Schüler waren zudem überrascht, welche Durchschlagskraft diese Waffen besitzen.
Die Illuminaten
Kulturgeschichtliche Aspekte standen bei der Projektgruppe im Mittelpunkt, die sich mit der Organisation der Illuminaten befasst hatte, die heute hauptsächlich durch den Roman des Schriftstellers Dan Brown bekannt sind. Dazu gab es zahlreiche Filme, zum Beispiel zur Entwicklung der Stadt Uslar oder einer Zeitreise und Powerpoint-Präsentationen. Begegnungen zwischen Menschen aus verschiedenen Epochen zeigten die Theatergruppen. Mit einer Zeitmaschine gingen zwei Schülerinnen auf Zeitreise und merkten dadurch, dass Geschichtsunterricht doch ganz nützlich sein kann.
Die Musical-Gruppe hatte kurzfristige Musical-Ausschnitte von „Sing´in in the Rain“ bis „König der Löwen“ einstudiert und sang live vor dem zahlreichen Publikum im Forum.
Großen Andrang gab es auch bei zwei Modenschauen der Gruppe Mode von früher und heute. Hier kamen nicht nur Kleider aus dem mütterlichen Kleiderschrank mit Mode der Hippiezeit und Achtzigerjahre zum Einsatz, sondern auch historische Kostüme aus dem Mittelalter, Rokoko und Barock. (yp)
+++ Erfolg bei der Tour d'Energie +++
Das Gymnasium Uslar belegt den 4. Platz bei der Schulwertung des Jedermann-Radrennens 'Tour d'Energie von den Terrassen' in Göttingen
Bei dem Radrennen Tour d'Energie am Sonntag, den 25. April 2010, konnten das Schulteam Uslar einen tollen Erfolg verbuchen: Die zwölf Teilnehmenden Florian Kairat, Florian Pfeiffer, Martin Burchard, Daniel Knöpfel und Sigrid Schwarzer (82km-Strecke) sowie Philip Sobczak, Jakob Reiter, Frau Bertermann, Herr Schlichting, Herr Kairat, Herr Weingarten und Herr Henningsen (46km-Strecke) kamen alle gesund und begeistert unter riesigem Beifall der Zuschauer im Ziel an.
Mit diesen 12 Zieleinfahrten kam das Gymnasium Uslar bei der Schulwertung bei 10 angetretenen Schulen sofort auf Platz 4. Moritz Bösenberg (Jg. 12) und Herr Henningsen hatten die Mannschaft zuvor für das Rennen trainiert. Die beiden hoffen nun darauf, im nächsten Jahr eine noch größere Mannschaft für dieses tolle Event aufstellen zu können.
+++ Internet als Gefahr +++
Nachdem am 16.04. die 7. und 8. Klassen in Seminaren zum Thema "Gefahren im Internet" diskutiert hatten, waren am 21.04. Eltern, Lehrer und weitere Interessierte zu eiem Vortrag ins Forum eingeladen. Herr Becker von Smiley e.V. erläuterte kurzweilig und anschaulich die Gefahren des Internets, ohne Ängste bei den Zuhörern zu schüren. Vielmehr wollte er das Vertrauen der Eltern zu den Kindern und umgekehrt stärken. Der richtige Umgang mit Freiheit und Neugierde bei altersgemäßer Unbekümmertheit stand im Zentrum der Erläuterungen. Wie ein Kind die Teilnahme am Straßenverkehr lernt, so muss es auch die Nutzung des Internets lernen - und dabei können Eltern Orientierungshilfen geben, ohne dass sie die Chatplattformen verstehen. Der Abend endete mit einer Fragenrunde der leider nur wenigen Besucher, für die der Vortrag aber sicher ein großer Gewinn war.
+++ Berufsmarkt am 08.04.2010 +++
Neues Angebot am Gymnasium Uslar – Einblicke in die Studien- und Arbeitswelt
Ex-Schüler als Berufsberater
Uslar. Das Gymnasium Uslar hat Neuland betreten und erstmals einen Berufsinformationsmarkt angeboten. Dabei bediente sich das Gymnasium seiner ehemaligen Schüler: Mehrere Ex-Gymnasiasten stellten sich quasi als Berufsberater zur Verfügung und berichteten aus der Berufswelt.
Doch nicht nur das: Sebastian Wiechers aus Bodenfelde war sozusagen als Studienberater tätig. Der junge Mann, der vor zwei Jahren sein Abitur bestanden hat, studiert in Wolfsburg Automobil-Informatik. Es ist ein dualer Studiengang, der zusätzlich eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik umfasst. Der Studiengang endet mit einem Bachelor.
Diesen Abschluss gab es zu der Zeit, als Dirk Warmuth, Abteilungsleiter bei der Demag in Uslar und Wirtschaftsingenieur, studierte, noch gar nicht. Wie Holger Foerster, Verwaltungsfachmann bei der Gemeinde Wahlsburg, hat er Schulzeit und Studium in den 1980er-Jahren hinter sich gebracht. Gemeinsam ist allen dreien und den anderen Gesprächspartnern, dass sie Erfahrungen gemacht haben, die den Schülern noch bevorstehen. Das geht von der Wahl des Studienfachs bis zum weiteren Fortkommen im Beruf und persönlichen Erfahrungen im Berufsleben, von denen sie beim Berufsinformationsmarkt am Gymnasium berichteten.
Das Interesse war groß: Aus den Jahrgangsstufen zehn bis 13 lagen 350 Anmeldungen vor. 18 Ansprechpartner stellten sich beim Berufsmarkt zur Verfügung. Ehemalige Abiturienten an einem Tag zu einem Berufsmarkt in die Schule zu holen, das hat es am Gymnasium zuvor noch nicht gegeben, so Schulleiter Dr. Hermann Weinreis.
Neben dem Unternehmensplanspiel MIG (Management Information Game), das die Schule in jedem Jahr bei der Demag veranstaltet, dem dreiwöchigen Berufspraktikum in der zehnten Klasse und der regelmäßigen Berufsberatung des Jahrgangs 12 soll dieser Tag einen individuellen Einblick in die Studien- und Arbeitswelt geben.
Auch persönliche Fragen
Die Schüler sollten nicht nur neutrale Informationen über ein Studienfach oder eine Ausbildung erhalten, sondern ganz persönliche Fragen nach dem beruflichen Werdegang ihrer Gesprächspartner stellen.
„Einzelfall und Erfahrung statt Abstraktion sind als Ergänzung ein wichtiges pädagogisches Prinzip“, so Dr. Weinreis zu der zugrundeliegenden Idee. Schule sei keine Produktionsstätte für den gesellschaftlichen Nachwuchs. Die Fortsetzung der Ausbildung und Berufswahl habe aber etwas mit der zukünftigen Teilhabe am gesellschaftlichen Geschehen zu tun, zu der man die Schüler befähigen möchte.
(yp, 10.04.2010)

+++ Musikabend am Uslarer Gymnasium +++
Schüler des Uslarer Gymnasiums gestalten zusammen mit Musiklehrer Klaus Kairat am Mittwoch, 17. März, ab 19 Uhr einen öffentlichen Musikabend im Forum der Schule. Neben Instrumentalmusik gibt es auch Solo-Gesangsstücke und Beiträge des Schulchores. Im zweiten Teil sind Werke mit spanischem Flair zu hören. Der Eintritt zu dem Musikabend ist frei. Eingeladen sind neben Schülern und Ehemaligen auch Lehrer, Eltern und Musikinteressierte.
+++ Musical der Gymnasiasten: Unter Kontrolle +++
Unter Kontrolle: Das ist der Titel des Musicals der Unterstufen-Theater-Arbeitsgemeinschaft des Uslarer Gymnasiums, das am Wochenende zweimal gespielt wird. Fünf Kinder leben in einer Welt, die von Kontrolle, Manipulation und Kälte geprägt ist, heißt es zum Inhalt. Sie sind sich ihrer Situation nicht bewusst. Ein Kind gerät aus der realen Welt in ein Gefängnis und plant einen Befreiungsversuch. Text und Musik zu dem Stück sind im Rahmen der AG entstanden. Gespielt wird das Werk unter der Leitung von Ilona Geiger und Frederike Schift (im Bild von links nach rechts) von Sina Dake, Angelina Schneegans, Jennifer Ditschler, Jessica Wiegand, Vittorio Emmermann und Kevin Vogt. Premiere ist am Freitag, 19. Februar, ab 18 Uhr im Forum des Gymnasiums, die zweite Aufführung ist am Sonntag, 21. Februar, ab 17 Uhr in der Sporthalle des SC Schoningen. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die AG wird gebeten. (red/jdx, 17.02.2010)

+++ Völkerballturnier: Gastgeber sahnen ab +++
Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs des Uslarer Gymnasiums haben beim Völkerball-Verkehrt-Turnier ihrer Schule vordere Plätze belegt. 300 Schüler aus zwölf Klassen aus der Solling Haupt- und Realschule sowie des Gymnasiums kämpften auf drei Spielfeldern in der Gymnasiumhalle um Punkte. Die gemischte Mannschaft der Klasse 5 a gewann vor der 5 c und 5 b des Gymnasiums. Bei den Sechstklässlern gewannen vom gastgebenden Gymnasium die 6 a vor der 6 b und 6 c. Vorbereitet hatten das Turnier die Sportlehrer Almut Vogt und Wilhelm Holz. Als Schiedsrichter waren zwölf Oberstufen-Schüler des Sport-Theoriekurses unter der Leitung von Lehrer Dr. Anselm Seven eingesetzt. Bei der Siegerehrung verteilte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis neben den Urkunden auch ein dickes Lob an die Schüler: Es sei ein farbenfrohes und faires Turnier gewesen, das es im nächsten Schuljahr wieder geben werde. (jdx, 19.02.2010) Foto: Dumnitz

+++ 440 Euro vom Gymnasium für Haiti-Hilfe +++
Uslar. Zwei Tage lang haben Valerie Hornig (9c), Jan-Christoph Freybott (9b) und Kai Nolte (9b) am Gymnasium Uslar für die Erdbebenopfer auf Haiti gesammelt. 444,69 Euro kamen zusammen, alles Spenden von Lehrer und Schülern.
Die Drei haben außerdem einen Infostand über das Unglück auf Haiti mit erstellt. Schulleiter Dr. Hermann Weinreis dankt allen, die ihre Solidarität auf diese Weise bekundet haben. (fsd, 18.02.2010)

Die erfolgreichen Sammler: Valerie Hornig (9c/von links), Jan-Christoph Freybott (9b) und Kai Nolte (9b). Die Spende vom Gymnasium Uslar geht an die Aktion „Ein Herz für Kinder“. Foto: nh
+++ Drogen-Prävention +++
Lieber frei als high durch Drogen - Schüler sollen Mitschüler mit Präventionsarbeit vom drogenfreien Leben überzeugen
Uslar. „Lieber frei als high“ ist das Motto des Drogen-Präventionsprojektes von Schulen im Uslarer Land. Jungen und Mädchen der 7. Klassen der Bodenfelder Gesamtschule, des Gymnasiums, der Haupt- und Realschule sowie der Albert-Schweitzer-Sonderschule Uslar lernten vier Tage lang, um ihr Wissen in nächster Zeit an Mitschüler weitergeben.
Es geht darum, die Jugendlichen aufzuklären über die Gefahr von Drogen, die Wirkungsweise von Alkohol, Haschisch & Co. sowie den mit dem Konsum einhergehenden sozialen und körperlichen Verfall. Informiert wurden die als Multiplikatoren ausgewählten Schüler aus erster Hand: Als Beauftragter für Jugendsachen referierte der Northeimer Polizeikommissar Thomas Sindram über die strafrechtliche Seite von Drogenkonsum, die Wirkungsweise und die Auswirkungen der Rauschmitteln.
+++ MIG-Spiel +++
+++ Haiti-Solidaritätstag +++
Am Gymnasium Uslar wurden am 28. und 29. Januar Geldspenden zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen nach der Erdbebenkatastrophe auf Haiti gesammelt. Die Anregungen kamen hierzu sowohl von Seiten der Schülersprecher wie aus dem Kollegium. Die Beteiligung war selbstverständlich freiwillig.
Mit dem Haiti-Solidaritätstag möche das Gymnasium zum Ausdruck bringen, wie tief die Schulgemeinde betroffen ist von der Zahl der Opfer und Hilfsbedürftigen sowie insgesamt vom Ausmaß der Katastrophe auf Haiti.
+++ Finnen zu Gast +++
In der Woche vom 05.-13.12. waren die Finnen aus Lohja wieder zu Gast in Uslar. Neben dem Besuch des Unterrichts und den Ausflügen mit den Gasteltern unternahmen die Finnen mit ihren deutschen Austauschpartnern Ausflüge nach Goslar (Weihnachtsmarkt) und Wolfsburg (VW-Werk, Phaeno). Ferner wurde eine Betriebsbesichtigiung bei Bergbräu in Uslar durchgeführt. (ausführliche Berichte unter Presse)