
Le fabuleux événement d'une élève
Après que Marie Demandre, ma correspondante française, soit restée quatre mois chez moi, je suis allée six mois chez elle. C´était la plus grande expérience que j´aie jamais faite. Je n´oublierai jamais ce séjour et maintenant je suis un peu plus mature. Et j´espère que dans le futur j´aurai encore des contacts avec ma correspondante !
La vie dans ma famille était très chouette. J´ai beaucoup parlé avec eux et on a toujours fait des blagues. Durant le premier week-end j´étais assise dans ma chambre et je me suis retirée un peu, mais peu à peu ça a été mieux. J´ai visité beaucoup de choses avec ma famille d´accueil, par exemple la Lorraine et les villages à côté de la Meuse. J´ai aussi visité Marseille pendant les vacances de la Toussaint. J´étais dans un petit village qui s´appelle Fuveau sur la Côte d´Azur. C´est super beau dans le sud et il fait très chaud. Les villageois sont très gentils mais parlent avec un accent bizarre. Je n´ai pas tout compris ! J´ai aussi vu un musée de Cézanne. J´ai logé dans le village où Cézanne a habité et peint. Et j´ai vu la mer, c´était merveilleux, je n´avais jamais vu ça.
En France j´ai fêté mon anniversaire et c´est complètement différent. Les Français disent « Bon anniversaire » le soir et pas le matin et ils n´offrent pas beaucoup de cadeaux. On a parlé et discuté, mais ce n´était pas très intéressant mais en fait si, parce que mes parents étaient là.
Pendant les vacances de Noël j´ai fait la fête avec toute la famille de ma correspondante. Le 24 décembre j´étais à Nancy avec toute la famille et le 25 décembre à Bar-le-Duc. Noël en France est très intéressant et le repas super savoureux ! J´ai reçu des super beaux cadeaux par exemple un DVD avec Johnny Depp et du chocolat. C´était très bien avec la famille, j´adore faire la fête avec les Français. L´ambiance à table est super, je me suis sentie très bien. Les Français avaient beaucoup plus de décorations, pas comme en Allemagne. Mais en France on ne fait pas de biscuits de Noël comme en Allemagne ; ça c´est dommage !
Et maintenant l´école en France : Au début c´était l´ horreur pour moi. Je n´ai absolument rien compris et je suis restée bêtement à côté de ma correspondante. Dans ma classe j´étais avec des Allemands ce qui n´était pas très bien pour moi. Heureusement, j´ai changé de classe. J´étais en première et après le changement j´étais en seconde. Les élèves étaient super gentils avec moi ; on a rigolé et parlé tout le temps. Et quand j´étais triste, mes amis m´ont consolée. Parfois c´était un peu ennuyant par exemple les cours de physique et de maths mais quand même, j´ai participé aux cours comme les autres et j´ai écrit tous les contrôles. Et j´ai lu des livres en français, par exemple « Pauline » d´ Alexandre Dumas. C´était un peu dur ! Et très important : J´ai fait la manifestation en France avec un blocus de l´école contre Darcos. J´ai appris une chanson très importante : « Une seule solution, la manifestation ! »
Je suis très contente d´avoir été six mois en France et je recommande ça à tous ! Parfois j´ai eu le mal du pays, mais ce n´était pas très grave et, maintenant je corresponds avec tous mes amis qui vivent en France. C´était une bonne expérience.

Näheres zum Polenaustausch
Der Ort, in dem unsere Partnerschule sich befindet, ist eine industriell geprägte Großstadt im Süden Polens, administrativ zur Woiwodschaft Śląskie/Schlesien gehörend. Gleiwitz, am Westrand der Schlesischen Hochlandebene ist sicher die grünste aller Städte im schlesischen Ballungsgebiet. Immerhin sind beinah 12% des Stadtgebietes Grünanlagen und Parks. Ein neuralgisches und nach wie vor ungelöstes Problem bleibt der starke Autoverkehr in der Innenstadt, wo sich die mittelalterliche Stadtanlage mit ihren Straßenzügen bis auf den heutigen Tag erhalten hat Die Hauptstraße, Zwycięstwa/Wilhelmstr., hat kaum etwas von ihrem alten Flair eingebüßt. Viele neue Geschäfte sind entstanden, deren Schaufenster sich in das historische Gesamtbild einfügen.
Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine zweigliedrige private allgemeinbildende Oberschule, die von der Evangelisch Lutherischen Edukationsgesellschaft (ETE) getragen wird. Der Verein hat sie im Jahre 1995 gegründet und zwar zunächst als „Liceum“, das entspricht etwa unserem Gymnasium, allerdings umfasste diese Schulform nur 4 Jahrgänge – von Klasse 9 bis Klasse 12. Im Zuge der Bildungsreform wird das polnische Schulsystem seit 1999 neu gegliedert. Statt wie bisher fast ausschließlich auf den Erwerb von Faktenwissen zu setzen, soll in Zukunft mehr Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Fähigkeit zum kritischen Denken und selbständigen Arbeiten gelegt werden. An die sechsklassige Grundschule schließt sich eine dreijährige Gymnasialstufe an, die wahlweise über dreijährige Lyzeen zum Abitur oder zu zweijährigen Berufsschulen führt. Das eingeführte neue Zentralabitur (Nowa Matura), das ca. 50% der Abiturienten eines Jahrgangs ablegen sollen, berechtigt zum Hochschulzugang ohne die bislang obligatorische Aufnahmeprüfung. Die Umstellung des Schulsystems birgt auch für unsere Partnerschule gravierende Konsequenzen. Die Schülerzahl erhöht sich um mindestens ein Drittel auf insgesamt 150 Schüler, die von 20 Voll- und Teilzeitlehrkräften in kleinen Gruppen mit jeweils15 Schülern unterrichtet werden - ganz anders als in staatlichen Schulen. Ein recht entspannter Unterricht, in einer alten – innen sehr ansprechend umgestalteten und inzwischen durch eine Aula vergrößerten – Villa, die dem Evangelischen Pfarramt in Gliwice gehört, kann stattfinden. Deutsch und Englisch werden durchgängig jeweils 5 Stunden pro Woche unterrichtet. Es gibt einen modernen Computerraum, ein Sprachlabor und eine von Schülern betriebene Cafeteria. In den großen Pausen sorgt ein schulinterner „Radiosender“ für musikalische Unterhaltung. Bildungsbewusste Eltern schicken z.T. von weither ihre Kinder, um sie hier unterrichten zu lassen. Nur ein Drittel der Schüler ist evangelisch, die anderen sind katholisch. Einige Schüler können aufgrund der großen Entfernung nicht täglich nach Hause fahren und leben dann in Wohngemeinschaften. All das hat natürlich seinen Preis. Allein das Schulgeld beträgt umgerechnet 100 € pro Monat. Im Vergleich – ein polnischer Lehrer verdient 300 €. Durch die polnische Haushaltskrise von 2001/2002 sind geplante Gehaltserhöhungen der Lehrer, die die Inflationsrate um mehr als 5% übersteigen sollen, verschoben worden.
http://www.schmolinga.de/berichtp.htm
Austausch Oktober 2007
12 Schülerinnen und Schüler aus Polen
Polnische Betreuerin: Kasia (Katarzyna) Cwięczek
Deutsche Betreuer: Thomas Bestian, Peter Schmolinga
Insgesamt sehr harmonisch verlaufener Austausch mit vielen nicht offiziell geplanten Zusatzaktivitäten der Schüler.
Besuch der deutschen Gruppe in Polen: 30.05. bis 06.06.2007
AUSTAUSCHPROGRAMM GLIWICE 30.05. – 06.06. 2007
Mi, 30.05.07, 17.25 Uhr Ankunft am Gleiwitzer Bahnhof
Do, 31.05., 07.00 Uhr Treffen am Bahnhof
07.10 Uhr Abfahrt, Richtung Kraków
09.07 Uhr Ankunft in Krakau
10.00 Uhr Ausstellung „jung.de” im Goethe Institut
12.00Uhr Besichtigungsprogramm:
1. Königsschloss auf dem Wawelhügel
2. Schlosskathedrale
ab 15 Uhr Freizeit
19.45 Uhr Abfahrt – Bahnhof Krakau
Fr, 01.06. 08.00Uhr Begrüßung durch die Schulleiterin
08.15 Uhr Unterricht
12.00 Uhr Treffen vor der Schule, Abfahrt nach Auschwitz
14.00 Uhr Museum Auschwitz – Birkenau
18.30 Uhr Ankunft in Gliwice
Sa/ So, 02.-03.06. Familientage
Mo, 04.06. 07.45 Uhr Treffen vor der Schule
08.00 Uhr Abfahrt nach Ustron
10.00Uhr Seilpark in Ustron
am Nachmittag Klettern für Freiwillige
Di, 05.06. 08.00 Uhr Projekt: jung.de (Aula)
09.00 Uhr multimediale Präsentation zum Thema:
„Gliwice – Stadt mit Geschichte” (Aula)
10.00 Uhr Stadtrallye
Mi, 06.06. 09.20 Uhr Treffen am Bahnhof
09.39 Uhr Abfahrt
P. Schmolinga
hatte es im April wieder geheißen, als die Schülerinnen und Schüler unserer finnischen Partnerschule aus Lohja zu uns nach Uslar kamen. Mit dem Besuch von dreizehn finnischen Schülerinnen und Schülern wurde 2007 ein Schüleraustausch fortgesetzt, der im Mai 2001 mit dem Gymnasium in Lohja, dem Lohjan Lukio, begann. Der Austausch findet in einem Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Es war jetzt das vierte Mal, dass uns eine Gruppe aus Finnland besucht hat und der Gegenbesuch der Uslarer fand Anfang September statt, sodass man jetzt schon von einer guten Tradition sprechen kann. Es hat sich ein herzliches Verhältnis zwischen den finnischen und deutschen Schülern und auch zwischen den betreuenden Lehrern entwickelt .
Die finnischen Gastschüler werden in den Familien ihrer Partner untergebracht. Sie haben schon im Vorfeld über Briefe und E-Mails Kontakt zueinander aufgenommen, um sich etwas näher kennen zu lernen. Begleitet wird die Gruppe jeweils von zwei finnischen Kollegen /-innen.
Auf beiden Seiten ist der Wunsch groß, die Freundschaft zwischen den Schulen zu vertiefen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines gemeinsamen Europas. In Finnland besteht ein großes Interesse an der deutschen Sprache und Kultur. Nach Englisch wird von vielen Schülerinnen und Schülern Deutsch als weitere Fremdsprache gewählt. Daraus ergibt sich der Wunsch, Leben und Alltag in Deutschland kennen zu lernen und für ein paar Tage in den Uslarer Gastfamilien ein neues Zuhause zu finden.
Unsere finnischen Gäste nehmen am Schulunterricht teil. Mit Ausflügen nach Goslar, Hann.-Münden und Göttingen wird die nähere und weitere Umgebung erkundet. Eine Kanufahrt auf der Weser und geselliges Beisammensein bei einem Grillabend runden das Programm ab. Neben dem Schulbesuch ist das Leben in den Gastfamilien und das gegenseitige Kennenlernen der wichtigste Aspekt des Austausches. Es ist ferner schön zu sehen, wie schnell Kontakte und Freundschaften zwischen den Schülern entstehen. Sie haben sich so sehr angefreundet, dass sie sich auch außerhalb des Austausches besuchen wollen.
W
Finnlandaustausch 2007
Lohja à Uslar
Uslar à Lohja
10 Tage Finnland. Voller Erwartungen und Vorfreude trafen wir uns am Freitag, den 31.08.07 gegen 12 Uhr mittags am Gymnasium Uslar. Wir, das sind 13 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Uslars: Nils-Fabian Dake, Jana Dieck, Tatjana Dumnitz, Raphael Fricke, Meike Grädler, Maren Hennecke, Lena Justinski, Nina Machnow, Andrea Nerger, Thomas Nerger, Anna-Katharina Nolte, Janine Reuter und Carolin Riemenschneider, sowie die Lehrer Herr Schladerbusch und Herr Meyer-Spradow (pensioniert).
Ziel des Treffens? – „Das Land der 1.000 Seen“, Finnland, Lohja!
Nach einer dreistündigen Fahrt nach Düsseldorf, flogen wir nach Helsinki, wo uns die Austauschfamilien herzlich in Empfang nahmen.
Nach dem ersten Wiedersehen nach 4 Monaten, dem kurzen Kennenlernen in den Gastfamilien und vielleicht auch dem ein oder anderen Bissen finnischen Essens, fielen wir bereits am ersten Tag todmüde ins Bett, da uns durch die Zeitverschiebung eine Stunde geklaut wurde. ;) Doch viel Schlaf war auch in den weiteren Tagen nicht angesagt. Nachdem wir vormittags meist in der Schule waren, standen am Nachmittag verschiedene Unternehmungen auf dem Plan; sowohl die Schokoladenfabrik „Fazar“ in Helsinki, als auch Helsinki selbst wurden besucht. Wenn man über das Land Finnland nachdenkt, fällt einem sicherlich ein ganz bestimmtes Wort ein, was man damit in Verbindung bringt. – Richtig, „Sauna“. So waren wir auch ganz klassisch an einem See, in dessen Nähe natürlich auch ein „Saunahäuschen“ vorzufinden war. Auch das Bogenschießen, was für viele von uns komplettes Neuland war, war ebenso ein voller Erfolg. Ebenfalls genossen wir, sowie die finnischen Schüler und Lehrer, den Ausflug „unter Tage“ – in einer Mine, in der der Gruppenzusammenhalt, anhand von einigen wagemutigen Kletterübungen, einigen anderen Übungen und Spielen, gestärkt wurde.
Abgeschlossen wurde unser schöner Finnlandaufenthalt am letzten Abend mit einer „Moikka-Party“ (finnisch: Auf Wiedersehen); [ohne Lehrer] ;).
Der Abschied am Flughafen von Helsinki von unseren Austauschpartnern und den mitgekommenen Eltern war sehr tränenreich. Obwohl einige Finnen versprachen, uns in den Herbstferien, bzw. in den Winterferien besuchen zu kommen.
Gegen 18 Uhr landeten wir wieder in Düsseldorf. Von dort aus holten uns unsere zwei Shuttle-Busse ab und brachten uns wieder zurück nach Uslar, wo wir etwa gegen 21 Uhr ankamen.
Abschließend können wir sagen, dass uns der Finnlandaustausch nach Lohja sehr viel Freunde bereitet hat. Unsere Erwartungen und Vorstellungen vor dem Austausch wurden auf jeden Fall erfüllt. Für viele von uns war es echt spannend zu sehen, wie in Finnland gelebt wird und in welchen Bereichen komplette Unterschiede zu Deutschland aufzufinden sind.
So lernten wir neue Sitten und Traditionen kennen, wurden von dem einzigartigen Flair Finnlands fasziniert und schlossen Freundschaften.
Moi moi ja näkemiin...
(Maren Hennecke, Carolin Riemenschneider, Tatjana Dumnitz; Jahrgang 12)
In diesem Schuljahr konnten 22 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8b, 8c und 8d unserer Schule einmal ausprobieren, wie weit ihre im Unterricht erworbenen Französischkenntnisse sie tragen würden. Vom 9. bis zum 16. Dezember kam die französische Schülergruppe mit ihren beiden Lehrerinnen Carine Bouquet und Claude Sammer zu uns nach Uslar, so dass wir zusammen einen Teil der Vorweihnachtszeit erleben konnten. Alle verstanden sich sehr gut und freuten sich über die gemeinsamen Erlebnisse im Gymnasium Uslar, auf verschiedenen Weihnachtsmärkten und in Hameln und Berlin, vor allem aber über die neu gewonnenen Freundschaften so sehr, dass alle ungeduldig auf den Gegenbesuch im Mai warteten.
Am 19. Mai war es dann endlich soweit! Das Abenteuer Frankreich wartete auf die Gruppe. Die Ängste, sich nicht verständlich machen zu können oder vor dem noch Unbekannten verflogen in dem Moment, als wir den französischen (Schul-)Boden in Poilly-lez-Gien betraten und uns dort die bekannten Gesichter begegneten.
Und schließlich war auch diese reichlich mit Programm und Freizeit gefüllte Woche im Fluge vergangen. Leider!
Von ihren Erlebnissen berichten einige Teilnehmer unserer Gruppe:
Ma famille française
In der einen Woche, die wir in Frankreich waren, haben wir viel Zeit mit unseren Austauschfamilien verbracht und obwohl meine corres und ich uns nicht unbedingt ähnlich waren, war es doch ganz lustig! Ihre Eltern und ihre ältere Schwester, die für einen Tag zu Besuch war, waren auch sehr nett und wie nicht anders zu erwarten, waren das Baguette, das Croissant und der Wein, welche es in meiner Austauschfamilie total oft zu essen gab, super lecker, ach so .... der Käse darf natürlich auch nicht unerwähnt bleiben: Es gab zu jeder Mahlzeit bald 8 verschiedene Käsesorten.
Ansonsten hatte meine Austauschpartnerin Maud auch noch einen Hund und einen Hamster oder was auch immer das jetzt war, er hieß auf jeden Fall Arthur.
Ich durfte in dieser Woche in Mauds Zimmer übernachten, das sie liebevoll mit schwarzen Engeln und Postern von toten Menschen und nicht zu vergessen: Unmengen von Tokio Hotel-Postern geschmückt hatte .... naja, sie meinte, sie sei Gothic. Aber mal abgesehen von unserem etwas unterschiedlichen Geschmack haben wir uns echt gut verstanden und zum Abschied habe ich sogar noch einen ...... Richtig: Käse!!! geschenkt bekommen.
Anika Bilitz, 8d
Meine Familie war super! Ich habe mit meiner corres Cécile und ihren Eltern in einem kleinen, witzigen Haus in Coullons 10 km von Gien entfernt gewohnt. Sie hatten einen riesigen Pool im Garten und eine süße Katze namens Tipex. Die Eltern sind beide Ärzte. Sie mussten den ganzen Tag arbeiten. Cécile hat noch drei große Geschwister, die die Woche über in Paris arbeiten. Wir hatten also fast den ganzen späten Nachmittag (alle Franzosen haben ja bis halb fünf Uhr Unterricht) für uns. Dann unternahmen wir sehr viel. Wir gingen ins Reitzentrum von Coullons, trafen dort Freunde oder wir chatteten heimlich bei MSN mit Céciles Freunden.
Am Samstag sind wir mit Annabell und Jannika nach Saint Brisson gefahren, haben dort im Schloss eine Katapultshow gesehen und sind anschließend auf der Loire Tretboot gefahren. Leider fing es sehr bald an zu regnen.
Am Mittwoch sind wir dann noch mit französischen Freunden ins Kino gegangen, um Fluch der Karibik 3 zu sehen. Wir Deutschen haben zwar kaum etwas verstanden, aber es war trotzdem lustig. Das einzig Traurige in dieser Woche war der Abschied. Wir haben sogar am Abend vor der Abfahrt schon angefangen zu weinen.
Heute habe ich immer noch Kontakt zu Cécile, sie will sogar für 10 Tage nach Uslar kommen!!!
Lisa Geise, 8d
Une journée au collège «Les Clorisseaux» à Poilly-lez-Gien
Der französische Unterricht ist ganz anders als in Deutschland. Es fängt schon damit an, dass die Franzosen Aufstellung auf dem Schulhof nehmen und in Reihen geordnet in ihre jeweiligen Fachräume gehen.
Es folgt immer 50minütiger Unterricht bis 16.30 Uhr, bevor es dann wieder in Reihen zum Bus und nach Hause geht. Es ist auch seltsam, dass die Schüler immer zum Lehrer gehen und nicht der Lehrer zu ihnen, wie wir es aus Uslar kennen. Das war auch der Grund, weshalb wir die erste Stunde fast komplett verpasst haben. Wir konnten nämlich den Raum nicht finden!
Danach hatten wir Französisch und es war echt langweilig. Während meine Freundin eingeschlafen ist, haben sie über irgendetwas geredet, was ich nicht verstanden habe. Deshalb waren wir auch froh, endlich Pause zu haben. Diese Zeit nutzten wir, um Email-Adressen auszutauschen und Bekanntschaften zu knüpfen. Alle waren sehr freundlich zu uns.
Und eigentlich haben wir uns auch ganz gut benommen, zumindest gab es – von der Handy-Benutzung auf dem Schulgelände mal abgesehen – keine Klagen über unser Auftreten in der französischen Schule. Aber als wir mittags in die Kantine gingen, mussten wir das Essen erst einmal verdauen. Was uns dort erwartete, hatten wir echt nicht verdient: ein farblich nicht eindeutig festzulegender Haufen Spinat zusammen mit zwei Scheiben Fleisch, die auch nicht wirklich bekömmlich wirkten. Wie gut, dass ich noch einen Schokoriegel dabei hatte.
Es mag daran liegen, dass ich nicht viel verstanden habe, aber der Unterricht erschien mir anstrengender und länger als bei uns in Deutschland. Gelernt habe ich aber dennoch sehr viel, vor allem über die Unterschiede zwischen den beiden Schulen.
Luisa Herrendorf, 8d
PARIS: mein Eiffelturm
Am Donnerstag hieß es dann endlich ab nach PARIS. Voller Erwartungen und Freude ging es schon um 7.00 Uhr los. Nach fast drei Stunden Fahrt das erste Zeichen von Paris und ein Aufschreien im Bus: „Der Eiffelturm!!!“ Der Bus ließ uns am Ufer der Seine 'raus. Von dort startete auch gleich unsere Bootsfahrt, bei der wir gut eine Stunde, mit Informationen durch einen Kopfhörer, auf der Seine lang fuhren. Neben den zahlreichen berühmten Brücken und Gebäuden wie die Kathedrale Notre-Dame oder der Louvre bekamen wir auch gleich einen guten Eindruck vom Pariser Stadtleben. An den Uferseiten sahen wir viele Künstler, Einheimische, Touristen oder verliebte Paare, die am Ufer spazieren gingen. Schließlich befanden wir uns in der Stadt der Liebe. Aber auch die erschreckenden Seiten der Stadt mit den Obdachlosen, die an den Uferseiten lagen. Als das Boot wieder anlegte , hieß es gleich: „weiter zum Eiffelturm“, der sich ganz in der Nähe befand. Für viele war dies der Höhepunkt des Aufenthaltes in Paris. Unter dem Eiffelturm konnten wir das gewaltige Bauwerk gut betrachten. Viele Verkäufer, Maler und Bettler versuchten, uns gerade als Touristen, etwas zu verkaufen oder baten um Geld. Um auf den Eiffelturm hochzufahren, blieb leider keine Zeit, da die Schlangen sehr lang waren. Dann ging es noch über den Champs de Mars bis zur Ecole Militaire. Dort stand schon der Bus um uns zum nächsten Programmpunkt zu bringen.
Nach einem schnellem Gang über die Champs-Elysées wurden wir nach Montmartre gefahren, wo wir die weiße Kirche Sacré-Cœur sahen.
Maren Sobotta, 8c
Fantasie Forest
Als wir aus dem Bus stiegen, freuten wir uns schon und waren voller Erwartungen auf den Park. Wir hatten zwei Stunden lang Zeit im Park Kanu zu fahren, Paintball zu spielen, in Höhlen herumzuklettern, Trampolin zu springen oder im Menschenkicker in zwei Mannschaften zu spielen. Leider waren die Trampoline kaputt und wir waren noch zu jung um Kanu zu fahren oder Paintball zu spielen. Doch das Beste kam zum Schluss. Wir zogen uns Klettersachen an und bekamen Anweisungen von einem Mann. Der zeigte uns, wie wir in den Bäumen klettern mussten und wie wir uns sichern mussten, damit wir nicht herunterfallen konnten. Dann ging es los! Wir durften endlich von Baum zu Baum klettern. Es machte uns allen Spaß, außer denen die etwas Höhenangst hatten und von dem anfangs weitem Gewitter ließen wir und auch nicht aufhalten. Einige von uns machten sogar noch den etwas schwierigeren Parcours.
Doch dann fing es richtig an zu regnen und das Gewitter war direkt über uns. Die dünnen Seile waren so glitschig, dass man fast nicht mehr weiterklettern konnte. Die Meisten wurden von einem Mann von den Bäumen auf die Erde abgeseilt. Einige schafften den Parcours aber, obwohl es in Strömen regnete. Wir waren alle froh, als wir in den Bus stiegen, nach Hause fuhren und duschen konnten. Trotz des Regens war der Tag schön.
Marie Scheidemann, 8c