Mathe-Olympiade

Die ‚Mathe-Olympiade’ am Gymnasium Uslar

Mathe ist schwer. Mathe hat mit der Realität nicht viel zu tun. Mathe macht keinen Spaß.

Dieses (von vielen gepflegte) Meinungsbild sorgt bei vielen Schülerinnen und Schülern dafür, dass die Begeisterung für das Fach Mathematik nicht sehr groß ist. Dennoch gibt es in jedem Jahrgang zum einen SchülerInnen, die sehr wohl etwas mit Mathematik anfangen können, als auch solche, die die Schul-Mathematik vielleicht nicht toll finden, aber dennoch Spaß am (mathematischen) Rätsel-Lösen und Entschlüsseln von Problemen haben.

Die Mathe-Fachgruppe am Gymnasium Uslar beschloss im Jahr 2004 zum ersten Mal, für diese SchülerInnengruppe speziell, aber allgemein für alle Mathe-Begeisterten einen Wettbewerb auszurichten: Die ‚Mathe-Olympiade’. Sie richtete sich an die jeweils drei ‚Besten’ oder ‚Bereitwilligsten’ einer Klasse und eines Mathe-Kurses. Diese insgesamt etwa 100 Schülerinnen und Schüler bekamen Aufgaben, die sie in zwei Stunden möglichst gut bearbeiten sollten. Die Aufgaben selbst waren zwar mathematischer Natur, behandelten aber eine ‚etwas andere Art von Mathematik’ als jene, die SchülerInnen normalerweise im Unterricht kennen lernen.

Die Bearbeitungen wurden von den Mathe-LehrerInnen bewertet, und die Gewinner und Gewinnerinnen am letzten Schultag im Forum des Gymnasiums bekannt gegeben. Zudem gab es Preise: Zum einen für die Besten eines (Doppel-) Jahrgangs, zum anderen für die Klassen, die insgesamt am besten abschnitten. Die Verleihung der Preise und Würdigung der Sieger/innen geschah unter großem Beifall der gesamten Schülerschaft.

Ermutigt von dem Erfolg dieses Wettbewerbs fand die ‚Mathe-Olympiade’ nicht erst vier Jahre später, sondern gleich im nächsten Jahr wieder statt.

2006 dann erfolgte die dritte Ausrichtung, diesmal aber mit einem neuen Typ von Aufgabenstellung: Es wurden nicht mehr wie zuvor nur zwei oder drei Aufgaben gestellt, bei deren Bearbeitung es nicht nur um die Lösung, sondern auch um den Lösungsweg ging, sondern die Aufgaben entstammten dem ‚Känguru-Wettbewerb’, bei denen von 30 gestellten Aufgaben möglichst viele in einem Multiple-Choice-Verfahren gelöst werden sollten. Diese Aufgaben kamen bei den TeilnehmerInnen sehr gut an, so dass die Mathe-Fachgruppe zusammen mit der Schulleitung entschied, in diesem Jahr die gesamte (!!) Schülerschaft am bundesweit stattfindenden Känguru-Wettbewerb teilnehmen zu lassen. Dies wird am 15.3.2007 geschehen: In der dritten und vierten Stunde werden dann alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums vor kleinen, aber kniffligen Mathe-Problemen sitzen und ihr Bestes geben.

Man darf gespannt sein!

Die Einzel- und Klassen-Gewinner/innen der bisherigen Mathe-Olympiaden in den Jahren 2005 und 2006 lauten (die Daten der Olympiade von 2004 sind leider verloren gegangen):

2005

Klasse 5 und 6:
1. Marlene Fricke, Clemens Schulze, Fabian Brandt, Camillo Schrimpf, Jannika Lossner
2. Jessica Drese
3. Julian Springer, Marius Loewe, Damaris Brecht

Klasse 7 und 8:
1. Philip Sobczak
2. Marius Herbold
3. Jan-Eric Borchert

Klasse 9 und 10:
1. Sascha Krupatz
2. Janina Exner
3. Andreas Zdziarstek

Klasse 11 und Jg. 12:
1. Fabian Heinbokel
2. Thomas Ossowski
3. Julian Rüger

Klassensieger:
9a, 7c, 6a, LK 12 (Helbing)

2006

Jahrgang 5 und 6:
1. Virgenie Villa-Choby
2. Julian Springer
3. Markus Kiffer, Marius Loewe

Jahrgang 7 und 8:
1. Jannika Lossner
2. Camillo Schrimpf
3. Jan-Eric Borchert

Jahrgang 9 und 10:
1. Adrian Münte
2. Thomas Nerger
3. Sascha Krupatz

Klasse 11 und Jahrgang 12:
1. Tobias Riemenschneider
2. Sonja Ebertz
3. Fabian Heinbokel

Klassensieger:
10a, 7c, 6a, GK12 (Henningsen)