Die Theater-AG
Die Bretter, die die Welt bedeuten ...
Die Theater AG des Gymnasium Uslar bietet Gelegenheit für all diese Erfahrungen und ist doch noch viel mehr: Schülerinnen und Schüler entdecken Selbstbewusstsein und ungeahnte Fähigkeiten in sich. Und nachdem viel Zeit und Mühe auf Erarbeitung und Probe des jeweiligen Stücks verwendet wurde, wachsen sie bei den Aufführungen über sich selbst hinaus. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – ob modernes Jugendtheater wie „Amazonen 2.0“ oder der unsterbliche „Mittsommernachtstraum“, die Stücke der vergangenen Spielzeiten garantierten dem Publikum unterhaltsame und gelungene Theaterabende. Das aktuelle Stück „Alice im Wunderland“ (Herbst 2009) wird diese Tradition fortsetzen und die Zuschauer in die verstörende Welt der Pubertät entführen...
Nach den Aufführungen im Herbst startet die neue AG im Februar und wird wöchentlich an einem gemeinsam festgelegten Nachmittagstermin stattfinden. Die Theater AG steht Schülerinnen und Schülern ab Jahrgang 8 offen. Herzlich willkommen sind neben „alten Hasen“ auch ganz besonders Theaterneulinge, die auf oder auch hinter der Bühne erste Erfahrungen sammeln wollen: Es ist für jeden etwas dabei.
„All the world is but a stage“ – für diese Bühne wollen wir proben...

Pubertät mal ganz anders
Theater-AG des Gymnasiums zeigt eigene Interpretation von Alice im Wunderland
Uslar. Die Geschichte von Alice im Wunderland von Lewis Carrolls hat seit der Veröffentlichung im Sommer 1865 bereits Generationen von Kindern verzaubert. Die Schüler der Theater-Arbeitsgemeinschaft (AG) des Uslarer Gymnasiums zeigen am morgigen Mittwoch und am Freitag, 13. November, ihre Version des Stücks mit dem Untertitel „Pubertät mal ganz anders“. Die Vorstellungen im Forum der Schule an der Kurt-Zimmermann-Straße in Uslar beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Gymnasiasten haben sich unter der Regie von Lehrer Johannes Bergmann an eine eigene Interpretation herangewagt. „Vieles wird den Betrachtern vertraut und bekannt vorkommen“, heißt es in der Vorankündigung zu dem Stück. Einiges habe sich aber auch deutlich geändert. Entstanden ist eine eigene Alice, die die Zuschauer mit in ihr Wunderland nehmen will.
Es geht um die elfjährige Alice, die sich beim Blick in den Spiegel mal wieder über die Erwachsenen aufregt. Plötzlich taucht ein kleines weißes Kaninchen auf, dem die neugierige Alice direkt ins Wunderland folgt. „Dort begegnen ihr die unterschiedlichsten Gestalten“, heißt es zum Inhalt.
„Das Werk der Schüler beschäftigt sich mit dem Erwachsenwerden und der Selbstfindung und soll ein Stück weit als Spiegel unserer Gesellschaft dienen“, sagt Johannes Bergmann, der seit Monaten mit den Theaterspielern der AG probt. Auch um die bewusst zurückhaltend gestaltete Bühnendekoration haben sich die Schüler selbst gekümmert.
Mitspieler und Akteure sind: Sarah Jörn, Katrin Grodzki, Manuel Kemner, Frederike Schift, Sinja Pfeiffer, Janina Renk, Stella-Maria Antoniades, Janis Loewe, Jannika Lossner, Mechthild Siegel, Achim Gnadt sowie Stephanie Mitbauer (Text und Maske), Marleen de Kramer (Kostüme) Jannik Bähr, Alexander Bernwald und Jens Krumsieck (Technik). (jdx, 10.11.2009)

Geschichte:
Juni 1996:
„Narzismus“ und „Anästhesie“ im Rahmen eines Musik- und Theaterabends
Dezember 1996:
„Schmeckt’s?“ (Loriot) und „Picknick im Felde“ (Fernando Arrabal)
Juni 1997:
„Unternehmen Arche Noah“ (Elke Heidenreich)
Oktober 1997:
„An der Theaterkasse“ (Loriot) – Einbettung in einen Musikabend
April 1998:
„The Long Christmas Dinner“ (Thornton Wilder) – eine Inszenierung in englischer Sprache, die wir sowohl während einer Schulfahrt nach England im College von Truro aufführten wie auch im Mai in unserer Schule
Februar 1999:
„Feuerzauber“ (Kraft/Obers) – ein unhistorisches Schauspiel in 11 Bildern
Dezember 1999:
„Das Gespenst von Canterville“ (nach Oscar Wilde)
November 2000:
„Die Physiker“ (Dürrenmatt) – eine Zusammenarbeit mit der Klasse 11c (Elisabeth Brinkmann)
März 2001:
Zusammenarbeit mit dem Chor (Klaus Kairat) und der Band (Thomas Bestian): Musical „Grease“
Juni 2001:
„Krieg im dritten Stock“ (Pavel Kohout) – ein absurdes Militärspiel
März 2002:
„Der kaukasische Kreidekreis“ (B. Brecht) – ein gemeinsames Projekt mit dem Kunst-Leistungskurs (Elisabeth Brinkmann)
April 2003:
„Die Augenbinde“ (Siegfried Lenz)
Juni 2003:
„Mord ohne Leiche“ (Völke/Guder)
September 2003:
„Eisenfieber“ (Hathàzy) – ein Theaterprojekt in Kooperation mit dem Museum Uslar unter künstlerischer Leitung von Sylvia Hathàzy
Juni 2004:
Zusammenarbeit mit dem Chor (Klaus Kairat), der Band (Thomas Bestian), Bühnenbild (Gabriele Ziegler), Tanz (Julia Goedicke): Musical „Tanz der Vampire“
November 2005:
“Viel Lärm um nichts” (W. Shakespeare)
November 2006
Krimikomödie „8 Frauen“
November 2007
„Amazonen 2.0“ (Thor Truppel)
November 2008
„Ein Mittsommernachtstraum“ (W. Shakespeare)