Photovoltaik

Photovoltaik-Anlage am Gymnasium Uslar
An dieser Stelle möchte die Arbeitsgruppe Photovoltaik-Anlage ihre Ideen und Planungen der Schulöffentlichkeit präsentieren.
Neu ist auch der Entwurf einer Satzung des Fördervereiens.
 
+++ Schule produziert Strom +++
Photovoltaikanlage ging in Betrieb – Installation später auf dem Neubau-Flachdach
USLAR. Der Förderverein des Uslarer Gymnasiums ist seit Donnerstag offiziell Stromproduzent. Auf dem Schulhof wurde die Photovoltaikanlage provisorisch ausgelegt, und es floss der erste selbsterzeugte Strom. Dieser Vorgang gilt als Inbetriebnahme, sagte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis. Hintergrund ist die Änderung der gesetzlichen Förderung. Möglich sei, dass der 8. März als letzter Tag für eine 20 Prozent höhere Förderung eingestuft werde, hieß es von Stefan Ellies von der Firma Ellies-Haustechnik (Schönhagen).
Es könnte auch sein, dass der 1. April Stichtag wird. Mit der Inbetriebnahme am Donnerstag sei man jetzt jedoch auf der sicheren Seite. Fest montiert werden sollen die 22 Module zur Stromerzeugung während der Osterferien auf dem Dach des jüngsten Schul-Anbaus über der Mensa. Die 36 Quadratmeter große Anlage soll nach den Berechnungen der Firma Ellies 4000 Kilowattstunden Strom liefern. Zum Vergleich: Im Mittel wird der Stromverbrauch für ein Einfamilienhaus bei vier Bewohnern mit 3000 Kilowattstunden pro Jahr angegeben.
Im Schulhaus liegt er bisweilen höher. Für dieses Jahr nannte der Schulleiter einen Ansatz von 150 870 Kilowattstunden, vergangenes Jahr lag der Ansatz bei 147 912 Kilowattstunden.
Diese Zahlen lieferte der Landkreis Northeim als Schulträger.
 

Bessere Energiebilanz
Im Förderverein habe man sich für diese Anlagengröße entschieden, um keine steuerlichen Nachteile zu bekommen, sagte Weinreis. Die Schule will den ökologisch erzeugten Strom selbst nutzen und somit Geld einsparen und die Energiebilanz verbessern. Gekostet hat die Anlage 18 000 Euro. 10 000 Euro wurden durch Spendeneinnahmen beim Umwelttag beigesteuert, die restliche Summe sei ebenfalls Sponsorengeld. Die Photovoltaikanlage spielt nach Aussagen von Schulleiter Weinreis als Lehreinrichtung auch im naturwissenschaftlichen Unterricht eine Rolle und sei Teil der Umweltschule. Die technischen Ereignisse sollen per Bildschirm sichtbar werden und auch der Wechselrichter wurde in einem der Fachräume installiert.
Die Vorbereitungen für das Photovoltaik-Projekt haben laut Weinreis bereits 2010 begonnen.
(jdx, 12.03.2012)
 
+++ Fotovoltaik-Anlage im Frühjahr +++
Gymnasium und Förderverein haben schon 13 000 Euro für das Projekt gesammelt
USLAR. Auf der Ziellinie ist das Gymnasium Uslar mit seinem Projekt Fotovoltaikanlage angekommen. Diese Formulierung wählte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis im Kreise der Sponsoren, die mit ihren Beiträgen und mit den Einnahmen vom Sponsorenlauf beim Umwelttag dafür gesorgt haben, dass der Gesamtbetrag auf zwischen 12 000 und 13 000 Euro gestiegen ist.
Der Schulleiter verkündete vor den Geldgebern, dass die Fotovoltaik-Anlage im Frühjahr auf dem Dach der Schule installiert werde und die Aufträge Anfang des Jahres vergeben werden sollen. Sie wird zwischen 20 und 25 Quadratmeter groß und soll eine Leistung von fünf Kilowatt Peak (Spitzenleistung) erbringen.
Für das Gymnasium ist die Fotovoltaikanlage ein wichtiger Baustein als anerkannte Umweltschule. Der kommerzielle Aspekt, mit der Stromherstellung Geld zu verdienen, spiele keine so große Rolle. Vielmehr diene die Anlage der Umweltbildung. Weinreis und auch die für den Umwelttag federführend tätigen Lehrer Wilhelm Holz und Wolfgang Röttger sprachen von einer gelungenen Aktion. So liefen die Schüler wesentlich mehr Runden, als sie mit ihren Sponsoren abgesprochen hatten. Die Geldgeber zogen aber mit. Zum Kreis der namhaften Spender gehören Volksbank Solling, Ratsapotheke Rohlfs (Uslar), Bäckerei Beckmann (Uslar), Firma Wilksch-Ellies (Schönhagen), Rewe Jan Kaiser (Uslar), Fleisch- und Wurstwaren Tschentscher (Reinhardshagen) und Fleischerei Bauer Otte (Schönhagen). Heiko Hartung vom Förderverein stellte heraus, dass mit den Erträgen der Solaranlage Projekte der Schule gefördert werden sollen, die sonst nicht in den Genuss von Zuschüssen kämen. (fsd, 29.11.2011)
 
 
+++ Uslarer Gymnasium plant Verein zum Betrieb einer Solaranlage +++
Auf dem Mensa-Anbau der Einrichtung
Uslar. Eine Photovoltaikanlage soll das erste Projekt eines neuen Fördervereins des Uslarer Gymnasiums werden. Ziel des Vereins, der am kommenden Freitag gegründet werden soll, ist laut Schulleiter Dr. Hermann Weinreis „die Förderung von Erziehung und Bildung am Gymnasium Uslar“.
Der Verein soll helfen, auf dem Dach des vor zwei Jahren errichteten Mensa-Anbaus eine Photovoltaikanlage zu bauen und zu betreiben. Die Anlage solle zu Lehr- und Demonstrationszwecken errichtet werden und die Nutzung regenerativer, umweltfreundlicher Energien verdeutlichen, teilt Schulleiter Weinreis in einer Pressemitteilung mit.
Die etwa 20 Quadratmeter große Anlage soll eine Gesamtleistung von fünf Kilowatt Peak (entspricht 4000 Kilowattstunden) erbringen. Der Landkreis Northeim unterstütze das Projekt, sagt Schulleiter Weinreis, der zur Gründungsversammlung aufruft. Diese beginnt am Freitag, 20. Mai, um 16 Uhr in der Mensa des Gymnasiums.
Eingeladen sind Schüler, Eltern, Lehrer, Unternehmen, Einrichtungen und andere Interessierte, die sich dem Gymnasium oder dem Photovoltaik-Projekt verbunden fühlen.
Das Gymnasium, das den Titel „Umweltschule in Europa“ trägt, biete wegen der Ausrichtung der Dachfläche gute Voraussetzungen für das Projekt. Die Vorbereitungen und der spätere Betrieb der Anlage seien insbesondere für die Schüler ein wichtiger Lernprozess, ist Dr. Weinreis überzeugt. Deshalb sei die Gründung des Förderverein vorgeschlagen worden.
Als Mitgliedsbeitrag sind zwölf Euro jährlich im Gespräch. Der Entwurf der Vereinssatzung ist auf der Homepage der Schule nachzulesen: (shx, 19.05.2011)
 
 

AnhangGröße
1_Protokoll_PV_221110.pdf84.91 KB
2_Protokoll_PV_201210.pdf84.9 KB
3_Protokoll_PV_17012011.doc27.5 KB
4_Protokoll_PV_070211.pdf84.13 KB
5_Protokoll_PV_010311.pdf78.25 KB
6_Protokoll_PV_150311.pdf62.42 KB
6_Protokoll_PV_150311_Genehmigt.pdf69.42 KB
7_Protokoll_PV_050411.pdf73.16 KB
Satzung_Förderverein_FV.pdf97.9 KB