{"id":1078,"date":"2015-09-30T05:31:34","date_gmt":"2015-09-30T05:31:34","guid":{"rendered":"\/?p=1078"},"modified":"2015-09-30T05:31:34","modified_gmt":"2015-09-30T05:31:34","slug":"fair-future-damit-die-erde-zukunft-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-uslar.de\/?p=1078","title":{"rendered":"+++ Fair Future \u2013 Damit die Erde Zukunft hat +++"},"content":{"rendered":"<p>Was w\u00fcrde passieren, wenn alle Menschen auf der Erde leben wollten wie wir in Deutschland? Drei Erden w\u00e4ren n\u00f6tig, um sieben Milliarden Menschen diesen Lebensstil zu erm\u00f6glichen, lautet die Rechnung des Vereins Multivision.<\/p>\n<p>Mit dem Schulprojekt \u201eFair Future II\u201c reisen Teams des Hamburger Vereins durch Deutschland, um Sch\u00fcler von der f\u00fcnften Klasse bis zur Oberstufe zum Nachdenken \u00fcber Globalisierung, Ressourcenverbrauch, Klimawandel und Nachhaltigkeit anzuregen.<\/p>\n<p>In Uslar besch\u00e4ftigten sich jetzt 290 Sch\u00fcler der neunten und zehnten Klassen des Gymnasiums und der Sollingschule Uslar mit den \u00f6kologischen Folgen des westlichen Lebensstils. Um Sch\u00fclern das durchaus komplexe Thema nahe zu bringen, setzen die Macher des Projekts auf Infotainment mit ansprechenden Texten und aussagestarkem Bild- und Filmmaterial. Im Mittelpunkt steht der \u201e\u00f6kologische Fu\u00dfabdruck\u201c. Er meint die Fl\u00e4che, die n\u00f6tig ist, um alle Rohstoffe zur Verf\u00fcgung zu stellen, die ein Mensch f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Wohnen, Konsum, Energiebedarf und so weiter braucht. Die Rechnung zeigt: Wir br\u00e4uchten drei Planeten, wenn alle Menschen leben w\u00fcrden wie wir.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Fair_Future.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1079\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Fair_Future.jpg\" alt=\"Fair_Future\" width=\"857\" height=\"531\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Ideen statt Resignation<\/em><\/p>\n<p>Das Schulprojekt des Vereins Multivision bleibt allerdings nicht bei Schreckensbildern stehen. Man wolle bei den Sch\u00fclern nicht den Gedanken ausl\u00f6sen, dass sich eh nichts \u00e4ndern lasse, sagte Benjamin K\u00fchne, der als Moderator in Uslar dabei war. Im Gegenteil. \u201eEs geht darum, Ideen zu sammeln, wie jeder etwas tun kann.\u201c<\/p>\n<p>So ging es in der Diskussion auch um Beispiele aus dem Alltag wie eine ganz normale Jeans. F\u00fcr deren Produktion seien von der Bew\u00e4sserung der Baumwolle bis zur letzten Waschung der Hose 11 000 Liter Wasser n\u00f6tig, rechnete K\u00fchne vor. Anders betrachtet: Von einer 100 Euro teuren Jeans bekommt der Fabrikarbeiter nur einen Euro Lohn. 50 Prozent des Preises bleiben beim Handel, 25 Prozent bei der Marke, 13 Prozent kostet die Fabrik, elf Prozent der Transport. Doch Kunden k\u00f6nnen in Sachen Nachhaltigkeit gegensteuern. So sollte man beim Kauf auf Bio- und Fair-Trade- Label, hie\u00df es.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00d6kologischer Fu\u00dfabdruck<\/em><\/p>\n<p>Sehr zufrieden mit dem etwas anderen Schulunterricht war Schulleiter Dr. Hermann Weinreis, der den Verein Multivision bereits durch einen Besuch vor einigen Jahren kennt. Die Show sei f\u00fcr Sch\u00fcler attraktiv gestaltet und die Idee des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks, den wir im globalen Vergleich und f\u00fcr die Zukunft hinterlassen, deutlich, so Weinreis. Auch thematisch sei das Projekt f\u00fcr die Schule attraktiv, weil es f\u00e4cher\u00fcbergreifend sei und zum Beispiel Inhalte aus den Bereichen Erdkunde, Biologie, aber auch ethische Fragen aufgreife. (shx, 30.09.2015)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was w\u00fcrde passieren, wenn alle Menschen auf der Erde leben wollten wie wir in Deutschland? Drei Erden w\u00e4ren n\u00f6tig, um sieben Milliarden Menschen diesen Lebensstil zu erm\u00f6glichen, lautet die Rechnung des Vereins Multivision. 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