{"id":735,"date":"2015-01-22T06:53:23","date_gmt":"2015-01-22T06:53:23","guid":{"rendered":"\/?p=735"},"modified":"2015-01-22T06:53:23","modified_gmt":"2015-01-22T06:53:23","slug":"medienkompetenz-komm-nicht-von-allein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-uslar.de\/?p=735","title":{"rendered":"+++ Medienkompetenz komm nicht von allein +++"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen soziale Netzwerke im Internet. Damit sie lernen, sich sicher in den virtuellen Welten zu bewegen, veranstaltet das Gymnasium Uslar\u00a0Workshops.<\/p>\n<p>\u201eIch liebe Whatsapp\u201c, \u201eIch hasse Kettenbriefe\u201c, \u201eEs geht um Respekt\u201c, Karten mit diesen und anderen S\u00e4tzen liegen mitten im Stuhlkreis, den die siebte Klasse von Lehrer Dr. Anselm Seven gebildet hat. Mit im Kreis sitzt Hauke Burgdorf. Der Erzieher und Sozialp\u00e4dagoge vom Verein \u201esmiley e.V.\u201c aus Hannover ist zusammen mit seinem Kollegen Jonas Schweden nach Uslar gekommen, um mit den sechsten und siebten Klassen der Schule dar\u00fcber zu sprechen, was im Internet geht und was nicht.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler diskutieren anhand der Karten \u00fcber Internetsicherheit, rechtliche und soziale Fragen. Was etwa passiert, wenn die Klasse das Netzwerk \u201eWhatsapp\u201c nutzt, um sich zu verabreden, aber einige Sch\u00fcler keinen Zugang dazu haben, weil sie kein Smartphone besitzen oder Eltern es nicht erlauben. Dann k\u00f6nne es einen Beauftragten aus der Klasse geben, der daf\u00fcr verantwortlich sei, diese Sch\u00fcler zu informieren, sagt Burgdorf. Wichtig sei vor allem, deshalb keinen auszugrenzen.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/smiley_2015_Presse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-736\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/smiley_2015_Presse-1024x580.jpg\" alt=\"smiley_2015_Presse\" width=\"1024\" height=\"580\" \/><\/a><\/p>\n<p>Medienkompetenz kommt nicht von allein: Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der sechsten und siebten Klassen des Gymnasiums Uslar lernen, sich sicher im Internet zu bewegen. Hier die siebte Klasse von Lehrer Dr. Anselm Seven (hintere Reihe rechts). \u00a9\u00a0Porath<\/p>\n<p>Offen angesprochen wird auch das Thema Mobbing. Hier sei es wichtig, sich m\u00f6glichst schnell Hilfe zu holen und sich nicht zu scheuen, Eltern und Lehrer anzusprechen. Mit dem Programm will die Schule ihren jungen Sch\u00fclern Medienkompetenz vermitteln, aber auch vor Gefahren warnen und damit pr\u00e4ventiv wirken. Auf diese Art gest\u00e4rkte Sch\u00fcler k\u00f6nnten sich wehren, weil sie w\u00fcssten, wo ihre Rechte seien, sagt Schulleiter Dr. Hermann Weinreis. Der Schule sei bewusst, dass Handys und Smartphones mittlerweile zum Alltag der Sch\u00fcler geh\u00f6rten. Dennoch sollten die Sch\u00fcler der Sekundarstufe I (bis 10. Klasse) in der Schule keine Mobiltelefone benutzen. F\u00fcr die Sekundarstufe II (11. und 12. Klasse) gelte eine \u201eHandy-Di\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Sch\u00fcler sich an den im Unterricht stattfindenden Workshops lebhaft beteiligen, sei das Interesse der Eltern wenig ausgepr\u00e4gt. Ein f\u00fcr diese Zielgruppe angebotener Informationsabend war demnach nur schwach besucht. (zyp, 22.01.2015)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen soziale Netzwerke im Internet. 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