Mathematik

….. trocken, abstrakt, nicht alltagstauglich? Nicht mit uns!

Zu Beginn eine kleine Anekdote unseres Mathe-Kollegen Herrn Henningsen:

Ich stehe bei REWE an der Kasse. Die Verkäuferin ist jung und sehr freundlich und sagt mir nach dem Scannen, dass ich 4,63€ zu zahlen hätte. Ich habe schon einen Fünfer in der Hand, gebe ihr diesen und sage dann noch hinterher: „Warten Sie, ich gebe Ihnen noch 13 Cent.“
Die Verkäuferin starrt mich mit großen Augen an, während ich das Kleingeld heraus krame, und nimmt – offensichtlich verwundert ob meines Vorhabens – das Geld entgegen. Als sie den Betrag in die Kasse eintippt, fängt sie plötzlich über das ganze Gesicht an zu strahlen, gibt mir ein 50ct-Stück in die Hand und sagt zu mir fröhlich: „Sie können aber gut rechnen!“

Und genau darum geht es doch in der Mathematik: dass es überall kleinere und größere Wunder zu entdecken gibt. Damit die Verwunderung beim Bezahlen nicht zu lange anhält, nutzen wir den Taschenrechner nicht für Grund- und Kopfrechenaufgaben!

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Ab Jahrgang 7 bis zum Abitur arbeiten die Schüler mit einem grafikfähige Taschenrechner (GTR) TI-84 plus CE-T für knapp 100 €, der folgende Möglichkeiten und Vorteile bietet:

  • Verständnisförderung durch Visualisierung
  • Experimentieren und Erkunden
  • Konzentration auf den mathematischen Kern eines Problems
  • Verarbeitung größerer Datenmengen
  • Kontrolle von Ergebnissen

Der unterrichtliche Mehrwert durch den GTR zeigt sich vor allem in der Sekundarstufe II.

Wir verstehen die Mathematik nicht als trocken und abstrakt, sondern versuchen, durch praktische Bezüge eine positive Grundeinstellung zum Fach herzustellen und die Freude am Erlernten zu fördern.

Das Gymnasium Uslar nimmt regelmäßig am internationalen Wettbewerb „Das Känguru der Mathematik“ teil. Jedes Jahr am dritten Donnerstag im März geht es darum, durch Knobeln, Probieren, logisches Denken oder Anwenden des in der Schule Gelernten möglichst viele Punkte zu erreichen und Preise zu gewinnen. Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Wettbewerb mit 30 Fragen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb ist für die Jahrgänge 5 bis 7 verpflichtend, in den übrigen Jahrgängen können die Schülerinnen und Schüler freiwillig teilnehmen, was vielfach erfolgreich geschieht.

Hier zum Selbstknobeln eine mittelschwere Aufgabe für die Klassenstufen 7 und 8 von 2009:

In der Schlange an der Kinokasse entdecke ich meine Lehrerin. Hinter ihr stehen noch 8 Leute, auch Kai, mit dem ich für den Film verabredet bin. Er steht 3 Plätze hinter meiner Lehrerin und ruft mir zu: „Vor mir sind noch 12 Leute, dann bin ich dran!“

Wie lang ist die Schlange?   (Die Auflösung findet sich am Ende der Seite „Physik“.)

känguru